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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Organtransplantation / Hirntod / Lebendspende / Organhandel

Sehr geehrte Damen und Herren,

für kaum ein anderes bioethisches Thema wird von verschiedenen Stellen so massiv Werbung betrieben, wie für die Organspende. In Fernseh- und Kinospots, auf Plakaten und in Hochglanzbroschüren wird mit oft fragwürdigen Methoden für die Bereitschaft in der Bevölkerung zur Zustimmung einer Organentnahme nach dem sogenannten "Hirntod" geworben.

Wir möchten mit diesem Infoportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland allen potenziellen Organ"spendern" die Möglichkeit geben, sich vor ihrer Entscheidung für eine Einwilligung einer Organentnahme - sei es bei sich selbst oder bei Angehörigen - umfassend auch über die anderen Seiten der Transplantationsmedizin zu informieren. Insbesondere über das umstrittene Hirntodkriterium zur Todesfeststellung oder die Folgen für Angehörige, die eine Entscheidung für den "Spender" getroffen haben. Nur wenn potenzielle Organspender ehrlich und umfassend informiert werden, können sie eine gut bedachte Entscheidung für oder gegen die Organentnahme treffen.

Mehr dazu finden Sie in der Einführung in das Thema Organspende / Transplantation / Hirntod. Dort finden Sie auch einen Nicht-Organspenderausweis zum Runterladen und Ausdrucken.
 

Neues / Aktuelle Debatten

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in der Presserubrik zum Thema Organspende, Transplantation und Hirntod.

30.07.13: Wachsende Zweifel am Hirntodkonzept: Kritische Fragen der Linksfraktion im Bundestag an die Bundesregierung zu Hirntod und Organspende
Symbolbild HirntodfesstellungDie seit längerem in internationalen und deutschen Fachkreisen geführte Debatte über den umstrittenen Hirntod als Kriterium für eine Organentnahme sorgt nun auch im Deutschen Bundestag für kritische Fragen. Am 23.07.13 haben Abgeordnete der Fraktion Die Linke unter Verweis auf eine verbreitete Skepsis in Fachkreisen hinsichtlich der Hirntodkonzeption und der Hirntoddiagnostik eine sogenannte Kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema Hirntod gestellt.

Darin geht es in insgesamt 25 Einzelfragen unter anderem um die Feststellung der Diagnose "Hirntod" als Voraussetzung zur Organentnahme, die Ausgestaltung der Richtlinien, um Zweifel an der Hirntodkonzeption, um eine mögliche Änderung des Transplantationsgesetzes, die Qualität, Durchführung und Überprüfung der Hirntodfeststellung und die Qualifikation der beteiligten Ärzte, eine Unterstützung durch sogenannte Konsiliarteams der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), eine Überarbeitung der Richtlinie zur Hirntodfeststellung durch die Bundesärztekammer, sowie um eine verfassungsrechtliche Einschätzung der Problematik.

Mehr im Themenspecial zur Kleinen Anfrage der Linksfraktion zum Thema Hirntod


20.07.13: Ein Jahr nach Beginn der Transplantationsskandale in Göttingen, Regensburg, München und Leipzig: Prüfbericht zu Lebertransplantationen für Anfang September erwartet
Im Juli 2012 wurde ein in Deutschland bislang einmaliger Transplantationsskandal bekannt. Medienberichten zufolge soll ein ehemaliger leitender Transplantationsmediziner am Universitätsklinikum Göttingen in 25 Fällen Krankenakten gefälscht haben, um ausgewählte Patienten auf der Warteliste für eine Lebertransplantation nach oben zu schieben. Wenig später wurden auch in Regensburg, München und Leipzig Manipulationsverdachte laut. Vor diesem Hintergrund haben die für Transplantationen zuständige Prüfungskommission und die Überwachungskommission, in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband, mittlerweile Vor-Ort-Prüfungen in allen 24 Zentren durchgeführt, in denen Lebern transplantiert werden. Der Prüfbericht soll nun Anfang September vorgelegt werden. Die Prüfungen sind Teil des nach dem Transplantationsskandal im Sommer 2012 auf neuer gesetzlicher Grundlage ausgeweiteten Kontrollsystems im Transplantationswesen. .

Mehr im Themenspecial zur Ankündigung des Prüfberichts der Lebertransplantationszentren in Deutschland


15.06.13: Nach Transplantationsskandalen: Deutscher Bundestag beschließt Verschärfung des Transplantationsgesetzes
Der Deutsche Bundestag hat am 14.06.13 kurzfristig und im Eilverfahren eine erneute Änderung des Transplantationsgesetzes beschlossen und Manipulation bei der Organvergabe unter Strafe gestellt. Mit der von allen Fraktionen getragenen Änderung werden die Konsequenzen aus den bekannt gewordenen Manipulationen an Patientendaten an einzelnen Transplantationszentren gezogen. Vor dem Hintergrund der Skandale sind die Organspendezahlen in Deutschland massiv eingebrochen und das Vertrauen in das Transplantationssystem ins Wanken geraten. Mit der Änderung kurz vor der Bundestagswahl im September soll auch wieder das verloren gegangene Vertrauen in das Transplantationssystem zurückgewonnen werden.

Mehr dazu im Themenspecial zum Bundestagsbeschluss zur Verschärfung des Transplantationsgesetzes


31.05.13: Tag der Organspende am 01.06.13: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fordert neutrale umfassende Information statt einseitige Werbung
Logo KAOBremen. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert anlässlich des Tages der Organspende am 1. Juni neutrale umfassende Information statt einseitiger Werbung und weist zudem auf mögliche Widersprüche in Patientenverfügungen zu Organspendeerklärungen hin.
PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) 31.05.13


04.05.13: Experten fordern Gründung eines Bundesinstituts für Transplantationsmedizin - Fachgutachten für nationales Transplantationsregister in Auftrag gegeben
In einem Aufruf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ vom 29.04.13 haben der Generalsekretär des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) Rüdiger Strehl, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der Universitätsmedizin Göttingen, und Rüdiger Siewert, ehemaliger Leiter der Chirurgischen Klinik TU München und jetzt Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburgs, die Gründung eines Bundesinstituts für Transplantationsmedizin vorgeschlagen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Organspende-Debatte analysieren sie in zehn Punkten die vergangene und derzeitige Situation im Transplantationswesen und machen konkrete Verbesserungsvorschläge.

Zudem hat das Bundesministerium für Gesundheit am 30.04.13 ein Fachgutachten für ein nationales Transplantationsregister in Auftrag gegeben. Mit dem Gutachten soll die Einführung eines solchen Registers vorbereitet werden.

Mehr im Themenspecial: Experten fordern Gründung eines Bundesinstituts für Transplantationsmedizin - Fachgutachten für nationales Transplantationsregister in Auftrag gegeben


26.03.13: Bundesärztekammer-Arbeitspapier zu Patientenverfügung und Organspendeerklärung veröffentlicht - Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen
Nach Ansicht der Bundesärztekammer (BÄK) muss es kein Widerspruch sein, wenn Menschen in einer Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen ausschließen und gleichzeitig ihre Organspendebereitschaft dokumentieren. Dies geht aus einem BÄK-Arbeitspapier zum Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung hervor, das am 19.03.13 in Berlin vorgestellt wurde. Das Papier soll eine Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen sein. Bei diversen Verbänden stieß die "Orientierungshilfe" jedoch auf massive Kritik.

Mehr im Themenspecial: Bundesärztekammer-Arbeitspapier zu Patientenverfügung und Organspendeerklärung veröffentlicht - Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen


20.12.12: Textsammlung "Christliche / Kirchliche Texte zu Organspende und Hirntod"
In der Organspende-Debatte wird immer wieder die Bereitschaft zur Organspende als "Akt der Nächstenliebe" angepriesen. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e.V. hat dazu auf seiner Webseite in chronologischer Reihenfolge eine Auswahl an Veröffentlichungen insbesondere aus den Reihen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), dem Vatikan inkl. diverser zugehöriger Gremien sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammengestellt, die die Entwicklung widerspiegeln. Ergänzt wurde die Sammlung mit Texten christlich geprägter Organisationen bzw. von Theologen und Theologinnen. Dabei wird seit der ersten gemeinsamen Stellungnahme der EKD und DBK 1990 ein Wandel deutlich und zeigt, dass es durchaus auch kritische Stimmen von kirchlicher Seite zum Thema Hirntod und Organspende dazu gibt.

Weiter zur Übersicht "Christliche / Kirchliche Texte zu Organspende und Hirntod" bei KAO


14.11.12: Grüne wollen Organspende neu organisieren
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/TVW) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will die Befugnisse in den Bereichen Organspende und Organtransplantation in Deutschland neu regeln. In einem entsprechenden Antrag (17/11308) konstatieren die Grünen, dass das System der Organspende in Deutschland – anders als in anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Spanien – einer unzureichenden staatlichen Kontrolle unterliege.
HIB Heute im Bundestag 14.11.12


05.11.12: Vertrauensstelle "Transplantationsmedizin" eingerichtet
Berlin. Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission – in gemeinsamer Trägerschaft von Deutscher Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Bundesärztekammer – haben eine unabhängige Vertrauensstelle „Transplantationsmedizin“ zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von Prüfungskommission und Überwachungskommission, Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband 05.11.12


03.11.12, ergänzt am 11.11.12: Organspende-Neuregelung zum 01.11.12: Erste Krankenkasse startet Anschreibeaktion - Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) gibt wichtige Hinweise zur Entscheidungslösung
Zum 1. November 2012 trat das "Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz" in Kraft. Ziel ist eine Steigerung der Organspendezahlen. Ab sofort sollen die Krankenkassen daher alle Versicherten ab 16 Jahren anschreiben und dazu auffordern, eine Entscheidung für oder gegen eine Organentnahme nach dem Hirntod zu treffen und zu dokumentieren. Ebenso sollen Behörden beim Ausstellen von Ausweisen oder Führerscheinen Informationsmaterialien zur Organspende ausgeben.

Als erstes hat die Techniker Krankenkasse (TK) diese Woche begonnen, ihre gut 7 Millionen Mitglieder mit einer 8-seitigen Sonderbroschüre inklusive beigefügtem Organspenderausweis anzuschreiben. Das soziale Netzwerk Facebook führte pünktlich zur Neuregelung in Deutschland neue Funktion zur Willensäußerung über Organspende ein. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) gibt wichtige Hinweise zur Entscheidungslösung und das Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden startet einen Aktionsaufruf zur Überprüfung, wie "ergebnisoffen" die Kassen zur Organspende aufklären.

Mehr im Themenspecial zur Organspende-Neuregelung am 01.11.12


29.10.12 Aktionsaufruf: Untersuchung zur neuen Entscheidungsregelung bei Organspenden:
Schicken Sie uns die Organspende-Informationsmaterialien Ihrer Krankenkasse / Behörde

Am 25. Mai 2012 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden und zur Änderung des Transplantationsgesetzes verabschiedet. Das Gesetz zur Entscheidungslösung tritt nun zum 1. November 2012 in Kraft. D.h. ab jetzt sollen die Krankenkassen regelmäßifg alle Versichterten anschreiben und um eine Entscheidung pro oder contra Organspende nach dem Hirntod bitten. Darüber hinaus sollen die Behörden bei der Ausgabe von amtlichen Ausweisen wie z. B. Pass oder Führerschein Informationen zur Organspende ausgeben. Die Aufklärung soll dabei laut Gesetz "ergebnisoffen" sein. Wir möchten überprüfen wie "ergebnisoffen" die Aufklärung der Kassen wirklich ist. Daher bitten wir um Ihre Mithilfe bei dieser Untersuchung.

Zum Aktionsaufruf: Schicken Sie uns die Organspende-Informationsmaterialien Ihrer Krankenkasse / Behörde


06.10.12, ergänzt am 27.10.12: Nach Regensburg und Göttingen: Transplantationsskandal in Münchner Klinikum rechts der Isar
Bild Klinikum rechts der IsarIm Klinikum rechts der Isar in München bahnt sich ein neuer Transplantationsskandal an. Auch dort soll gegen Regeln bei der Organverpflanzung verstoßen worden sein. Konkret geht es darum, dass in mindestens einem Fall manipulierte Laborwerte zu einer Transplantation geführt haben könnten. "Daher haben wir sofort die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und werden nun alles daran setzen, dass dieser äußerst bedauerliche Vorgang aufgeklärt wird", so Prof. Reiner Gradinger, Ärztlicher Direktor des Klinikums in einer Pressemitteilung vom 02.10.12. Doch dies scheint längst nicht alles zu sein, wie diverse Medien berichten...

Ergänzung: Unterdessen scheint sich der Transplantationsskandal am Münchener Klinikum rechts der Isarauszuweiten. Auf Empfehlung des Aufsichtsratsvorsitzenden Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat der Vorstand des Klinikums rechts der Isar der TU München daher am 26.10.12 beschlossen, zunächst keine neuen Patienten auf die Warteliste für Lebertransplantationen aufzunehmen. Am 26.10.12 nahm auch eine Expertenkommission zur Überprüfung der bayerischen Transplantationszentren ihre Arbeit auf.

Mehr im Themenspecial: Transplantationsskandal in Münchner Klinikum rechts der Isar


07.09.12: Neuer Diskussionsstoff zur Organspendedebatte: Verdacht auf mögliche Bevorzugung von Privatpatienten bei Transplantationen
H. TerpeDie Debatte um mehr Transparenz und Kontrolle bei Organspenden hat diese Woche neuen Diskussionsstoff bekommen. Der Grünen-Abgeordnete und Gesundheitsexperte Dr. Harald Terpe äußerte laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 03.09.12 den Verdacht, dass Privatpatienten bei der Vergabe von Organen offenbar bevorzugt werden. Er stützt dies auf Vergleiche von Zahlenmaterial von Eurotransplant zu durchgeführten Transplantationen und Zahlen auf der Warteliste. Dabei traten statistische Auffälligkeiten hervor, die erklärungsbedürftig sind.

Mehr im Themenspecial: Neuer Diskussionsstoff zur Organspendedebatte - Verdacht auf mögliche Bevorzugung von Privatpatienten bei Transplantationen


30.08.12: Spitzentreffen im Bundesgesundheitsministerium zum Organspendeskandal
Spitzentreffen am 27.08.12 im BMG zu OrganspendevorfällenAm 27.08.12 gab es ein Spitzentreffen im Bundesgesundheitsministerium zum Organspendeskandal. Dabei wurde ein umfangreiches Maßnahmepaket beschlossen. Nachfolgend haben wir ein umfangreiches Themenspecial mit Hintergrundinformationen und Reaktionen zusammengestellt.

Mehr im Themenspecial zum Spitzentreffen im Bundesgesundheitsministerium zu Transplantationsskandalen


17.08.12: Transplantationsskandal: Keine weiteren Verdachtsfälle in Regensburg - Anhaltende Diskussion über Konsequenzen
Auch in dieser Woche stand das Thema Organspende im Mittelpunkt des Medieninteresses. "Die internen Untersuchungen aller Lebertransplantationen an den bayerischen Transplantationszentren haben bisher keine weiteren Verdachtsfälle innerhalb der letzten fünf Jahre ergeben. Auch gibt es an keinem der Zentren im Freistaat Bonuszahlungen für Transplantationen", erklärte der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am 13.08.12 im Rahmen eines Treffens mit Vertretern aller sechs Transplantationszentren in Bayern sowie des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit. Zudem haben die Teilnehmer die Einführung des sogenannten "Sechs-Augen-Prinzips" beschlossen, bei denen Ärzte aus drei verschiedenen Fachbereichen die Abläufe bei einer Transplantation kontrollieren sollen. Künftig sollen Transplantationen im Freistaat stichprobenartig durch unabhängige Experten überprüft werden, kündigte der Minister an.

Die Linksfraktion hat unterdessen eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu Verstößen gegen Richtlinien zur Organspende gestellt und die Siemens-Betriebskrankenkasse gab bekannt, angesichts der anhaltenden negativen Berichterstattung im Zusammenhang mit Transplantationen ihre für Oktober dieses Jahres geplante Versorgung ihrer einer Million Versicherten mit Organspendeausweisen erstmal zu verschieben.

Mehr im Themenspecial zum Transplantationsskandal: Keine weiteren Verdachtsfälle in Regensburg - Anhaltende Diskussion über Konsequenzen


11.08.12: Organspendeskandal: Steigende Zahl an beschleunigten Vermittlungsverfahren bei Transplantationen - Kommissionen, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband fordern mehr Transparenz und effizientere Kontrolle
Symbolbild OrganenspendeVor dem Hintergrund des Transplantationsskandals in Göttingen und Regensburg der vergangenen Wochen kommen nun immer weitere brisante Fakten auf den Tisch. Wie jetzt bekannt wurde, werden offenbar seit einigen Jahren immer mehr Organe in den Transplantationszentren im so genannten "beschleunigten Verfahren" an der offiziellen Warteliste vorbei verpflanzt. Dies geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Dr. Harald Terpe hervor.
Als Reaktion auf den anhaltenden Organspendeskandal haben unterdessen in einer gemeinsamen Erklärung vom 9. August die Prüfungskommission und Überwachungskommission, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband mehr Transparenz und effizientere Kontrolle in der Transplantationsmedizin angemahnt. Die Reaktionen darauf fielen weitgehend kritisch aus.

Mehr im Themenspecial: Steigende Zahl an beschleunigten Vermittlungsverfahren bei Transplantationen - Kommissionen, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband fordern mehr Transparenz und effizientere Kontrolle


04.08.12: Organspendeskandal weitet sich aus - Ermittlungen zu Transplantationen in Regensburg
Der Organspendeskandal von Göttingen zieht immer weitere Kreise. Nun wurde bekannt, dass auch am Uniklinikum Regensburg in ebenfalls 23 Fällen der Verdacht besteht, dass Manipulationen von Krankendaten im Zusammenhang mit Lebertransplantationen vorgenommen wurden. Dies teilte der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am 02.08.12 in einer Presseaussendung mit.

Mehr im Themenspecial: Organspendeskandal weitet sich aus - Ermittlungen zu Transplantationen in Regensburg


28.07.12: Transplantations-Skandal in Göttingen - Mediziner unter Manipulationsverdacht bei Organspende-Warteliste
Symbolbild OrganentnahmeVergangene Woche wurde ein bislang in Deutschland einmaliger Transplantationsskandal bekannt. Medienberichten zufolge soll ein ehemaliger leitender Transplantationsmediziner am Universitätsklinikum Göttingen in 25 Fällen Krankenakten gefälscht haben, um ausgewählte Patienten auf der Warteliste für eine Lebertransplantation nach oben zu schieben. Dabei wurden offenbar Laborwerte gefälscht, so dass die Patienten kränker erschienen als sie wirklich waren. Dadurch wurde ihnen von der zuständigen internationalen Organvermittlungsstelle Eurotransplant schneller eine Spenderleber zugeteilt.

Mehr im Themenspecial zum Transplantations-Skandal in Göttingen - Mediziner unter Manipulationsverdacht bei Organspende-Warteliste


26.05.12, ergänzt am 17.06.12: Bundestag verabschiedet Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden und Änderung des Transplantationsgesetzes - Zustimmung des Bundesrates am 15.06.12
Bild zur AbstimmungAm 25.05.12 hat der Deutsche Bundestag mit breiter Mehrheit das Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden und zur Änderung des Transplantationsgesetzes verabschiedet. Auch der Bundesrat hat am 15.06.12 beiden Gesetzen zugestimmt. Damit gibt es demnächst einige eingreifende Veränderungen im Vergleich zur bisherigen Regelung, von der nahezu alle Bürgerinnen und Bürger schon bald betroffen sein werden.

Mehr im Themenspecial: Bundestag verabschiedet Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden und Änderung des Transplantationsgesetzes


02.06.12: Tag der Organspende am 2. Juni 2012 - Kritiker fordern umfassende ehrliche Aufklärung statt anhaltender einseitiger Werbung pro Organspende
Logo KAODer Deutsche Bundestag hat am 25. Mai die Novellierung des Transplantationsgesetzes verabschiedet. Am 2. Juni, dem bundesweiten "Tag der Organspende", werben Verbände und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit zahlreichen Aktionen um potentielle Organspender. Vor diesem Hintergrund kritisiert der Verein "Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO e.V." die anhaltende einseitige Werbung pro Organspende und fordert stattdessen eine umfassende ehrliche Aufklärung über den Hirntod und die Organentnahme. Auch die Grünen im Bundestag fordern eine Fortsetzung der Organspende-Debatte.

Mehr im Themenspecial zum Tag der Organspende am 2. Juni 2012 - Kritiker fordern umfassende ehrliche Aufklärung statt anhaltender einseitiger Werbung pro Organspende



Frühere aktuelle Meldungen finden Sie in der Rubrik Neues.

Neue Pressemeldungen

Symbolbild PressespiegelWöchentlich durchforstet die Redaktion online die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen auf relevante Artikel zum Thema Organspende, Transplantation, Hirntod, Lebendspende, Organhandel etc. und verlinkt diese in der Rubrik Pressespiegel. Ergänzt werden die Meldungen durch Links zu Original-Pressemitteilungen und Bundestagsnachrichten.

Zum Pressespiegel Juli / August 2013

Neue Dokumente

Hier finden Sie die neuesten Dokumente zum Thema Organspende, Transplantation und Hirntod.


Abschlussbericht zur Inhousekoordination der Organspende: Grundlage zur Tätigkeit und Fortbildung von Transplantationsbeauftragten
Frankfurt am Main. Der Abschlussbericht des Deutschen Krankenhausinstitutes über das von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) seit 2010 durchgeführte Projekt „Inhousekoordination“ hat eine flächendeckende Analyse und Datenerhebung zur Organspende vorgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 15.11.12


PDF Hirntod - Eine kritische Betrachtung des Konzeptes unter Berücksichtigung medizinischer, juristischer und ethischer Aspekte
Verfasser: Gerhard Deter / Prakt. Till Köstler / gepr. RKin Dinah Maaz
Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag
22 Seiten, 01.10.12


Organspendepapier verabschiedete Fassung
Christliche Pflicht oder Zumutung?
Oder: Das Geschäft mit der Nächstenliebe
Landesarbeitskreis Christinnen und Christen bei B90/Die Grünen, verabschiedet 29.09.12


Mehr Transparenz und effizientere Kontrolle in der Transplantationsmedizin
Berlin. Die Kontrollen zur Anmeldung von Patienten für die Warteliste und der Organzuteilung sind stringent zu intensivieren. In diesem Zusammenhang soll das Mehraugenprinzip bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten in den Transplantationsrichtlinien verankert werden.
GEMEINSAME ERKLÄRUNG von Prüfungskommission und Überwachungskommission, Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband 09.08.12

Presseerklärung von Bundesärztekammer und Eurotransplant zum sogenannten beschleunigten Vermittlungsverfahren
Berlin. Wichtiges Ziel des TPG ist es, das Vermittlungsverfahren so transparent zu gestalten, dass ersichtlich ist, welche Patientin bzw. welcher Patient nach welchen Kriterien ein Organ erhält. Anders als in vielen anderen europäischen Ländern, in denen die Organallokation zentrumsgerichtet erfolgt, werden postmortal gespendete Organe in Deutschland primär patientengerichtet alloziert.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 07.08.12

An der Warteliste vorbei
Viele Organe werden außerhalb der Warteliste verteilt. Seit Jahren steigt deren Zahl an.
MITTEILUNG Dr. Harald Terpe, MdB Bündnis 90 / Die Grünen 07.08.12

Siehe dazu:

PDF Antwort des Bundesministeriums für Gesundheit auf die Schriftliche Anfrage von Dr. Harald Terpe zum Thema Organspende und Wartelisten
5 Seiten, 06.06.12


Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
Vom Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden
veröffentlicht 27.09.11

Neue Bücher / Fachartikel

Symbolbild Bücher

Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik bzw. einzelne Fachartikel.


Wer noch warm ist, ist nicht tot
Gesetzesänderung zur Organspende
Von Timot Szent-Ivanyi, Frank Junghänel
Berlin – Alexandra Manzei hat 15 Jahre lang Komapatienten betreut und zur Organspende vorbereitet. Als sie das nicht länger ertragen konnte, gab sie ihre Arbeit als Krankenschwester auf und studierte Soziologie. Ein Gespräch über den Hirntod, das Sterben und Alternativen zu Transplantationen.
BERLINER ZEITUNG 22.05.12
Anm.: Langes aber sehr lesenswertes Interview.


Die Wertschöpfung einer "Organspende"
Wirtschaftsfaktor Organtransplantation
Von Richard Fuchs
Ein Beitrag zur KAO-Tagung: "Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Wie sehen Kritiker von damals die Situation heute?" am 01.12.2007 in Bonn, hier in der aktualisierten Fassung mit Stand 2011.


Zwei unabhängige Stellungnahmen gegen die Organspende
Dr. Evans, Dr. HillDr. David Evans, emeritierter fachärztlicher Berater für Kardiologie, Papworth & Addenbrooke's Hospital und Dr. David Hill, emeritierter fachärztlicher Berater für Anästhesie, haben lesenswerte Statements zur Konferenz "Dignity in Donation" am 27. April 2012 in Nottingham, Großbritannien, veröffentlicht. Mit Einverständnis der Autoren finden Sie auf der Webseite der Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V." die deutsche Übersetzung beider Stellungnahmen.
Veröffentlicht 07.04.12


PDF Hirntot = wirklich tot?
Die Politik will die Anzahl transplantierbarer Organe steigern und dazu das Transplantationsgesetz ändern. Als Entnahmekriterium gilt bislang der Nachweis des Hirntods. Dabei sprechen eine Vielzahl guter Gründe dagegen, den Tod des Gehirns mit dem des Menschen gleichzusetzen. Der Würzburger Medizinrechtler Rainer Beckmann zeigt in diesem Beitrag, warum das Hirntod-Kriterium ungeeignet ist, den Tod des Menschen sicher nachzuweisen.
Von Rainer Beckmann
Lebensforum, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (AlfA) e.V., Ausgabe 101 - 1/2012 vom April 2012


Hirntod – Ein irreführender Begriff
Gastkommentar von Bischof Heinz Josef Algermissen
Die Tagespost, 05.03.12


PDF Gefährliche Einigkeit
Die geplante Neuregelung von Organspenden tritt in die entscheidende Phase ein. Bis Ende 2011 wollen die Fraktionschefs aller im Bundestag vertretenen Parteien einen einzigen "Gruppenantrag" vorlegen lassen und unterzeichnen. Ein solches Ausmaß demonstrativer Einigkeit ist in demokratischen Staaten nicht nur außergewöhnlich, im vorliegenden Fall ist es geradezu lebensgefährlich.
Von Eckhart Meister
Lebensforum Ausgabe 100 - 4/2011, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Dezember 2011


Titelbild Broschüre PDF Infobroschüre "Organspende - die verschwiegene Seite. Angehörige berichten"
Ab sofort ist die 48-seitige Infobroschüre "Organspende - die verschwiegene Seite" der Initiative "Kritische Aufklärung über Organstransplantation (KAO) e.V." in der aktualisierten Fassung 2011 als Download abrufbar. Darin berichten Angehörige ihre Sicht zum Thema Organspende und Hirntod.
48 Seiten (2,3 Mb)


Carine, 43, lässt sich töten
Von Martina Keller
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich in Belgien eine Weltpremiere: Ärzte ließen eine Patientin auf deren Wunsch hin sterben, sofort danach entnahmen ihr andere Mediziner Organe.
DIE ZEIT, 20.10.2011 Nr. 43
Anm.: Langer, aber sehr lesenswerter Beitrag!


Warum ich kein Organspender bin
Die Werbekampagne läuft auf Hochtouren: Deutschland soll ein Volk der Organspender werden. Der Hirntod aber ist und bleibt umstritten.
von Alexander Kissler
THE EUROPEAN 18.10.11


Organspende als Akt der Nächstenliebe?
Ein Dialogangebot an die Bischöfe Gebhard Fürst und Anton Losinger.
Ein Gastkommentar von Marcus Knaup
KATH.NET 11.10.11
Anm.: Langer aber sehr lesenswerter kritischer Beitrag zu den aktuellen DBK-Statements.


Organspende – ethische Grauzonen aus biblischer und medizinischer Sicht
Regina Breul – Hans Ulrich Steymans OP
23.09.11


PDF Ein Plädoyer für die Reanimation der Hirntoddebatte in Deutschland
Prof. Dr. Ralf Stoecker
19 Seiten, in: D. Preuß, N. Knoepffler, K.-M. Kodalle (Hg.), Körperteile - Körper teilen, Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8/2009, 41,52,
veröffentlich auf der Webseite der Ärzte für das Leben e.V. mit freundlicher Genehmigung des Verlages Verlag Königshausen & Neumann.


Hirntod als endgültige Definition des Todes? Eine notwendige Anfrage
Der deutsche Bundestag bereitet eine Novelle des Transplantationsgesetzes vor. Ziel: Mehr transplantierbare Organe. Das Schweigen zu einem Problem und seine Geschichte.
Von Armin Schwibach
KATH.NET 15.06.11


Organspende und Selbstbestimmung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20-21/2011) vom 16.05.11
Anm.: Hier gibt es 8 Beiträge zur aktuellen Organspende-Debatte.

Darin besonders lesenswert:

Wie tot sind Hirntote? Alte Frage – neue Antworten
Sabine Müller
APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011

Organspende – tödliches Dilemma oder ethische Pflicht? - Essay
Anna Bergmann
Für die Popularisierung der „Gemeinschaftsaufgabe Organspende“ 1 wird in Deutschland ein hoher medialer und finanzieller Aufwand betrieben.
APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011


PDF Silber statt Gold
Die Hirntod-Debatte muss weitergehen. Und dies obwohl - wie die Ärztin Maria Overdick-Gulden hier behauptet - längst klar sei,dass Hirntote keine Leichen seien. Die Frage, die nun gestellt werden müsse, laute - so die Autorin weiter -, ob und wie sich Organspenden künftig verantworten lassen. Mit diesem leidenschaftlichen Beitrag setzt "LebensForum" seine 2007 begonnene Debatte über die These, der Hirntod sei auch der Tod des Menschen, fort - eine These, die auch unter Lebensrechtlern ernstzunehmende Befürworter wie Gegner hat.
Von Dr. med. Dr. theol. hc. Maria Overdick-Gulden
Lebensforum Ausgabe 94 - 2/2010 vom Juli 2010, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.


PDF Der Hirntod: Kein sicheres Todeszeichen!
Der folgende Beitrag setzt die Debatte über den Hirntod fort,die in "LebensForum" seit einigen Ausgaben geführt wird. Nachdem in der Ausgabe Nr.91 (3/2009)zuletzt ein Neuropathologe und Theologe den Hirntod "medizinisch-pragmatisch als Kriterium zum Nachweis des Todes des ganzen Menschen" verteidigt hat, kommt hier nun ein dezidierter Kritiker des Hirntod-Konzeptes zu Wort.
Von Rainer Beckmann
Lebensforum Ausgabe 93 - 1/2010 vom März 2010, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.


Die Lebenden und die Toten
Die Transplantationsmedizin beginnt sich von der "Tote-Spender-Regel" zu verabschieden
Linus S. Geisler
Die "Tote-Spender-Regel" (Dead Donor Rule), die seit rund 40 Jahren in der Transplantationsmedizin akzeptiert ist, formuliert zwei ethische Normen, die die Praxis der Organentnahme betreffen: Lebenswichtige Organe dürfen nur von toten Patienten entnommen werden; lebende Patienten dürfen nicht für oder durch eine Organentnahme getötet werden. Derzeit gibt es Bestrebungen, das Konzept des Hirntodes oder des Herztodes auszuhöhlen und die Entnahme lebenswichtiger Organe zur Organspende bereits bei Lebenden zu legitimieren. Linus S. Geisler warnt vor einem fundamentalen Tabubruch.
UNIVERSITAS, 65. Jahrgang, Nr. 763, Ausgabe Januar 2010, S. 4-13


coverDein Tod, mein Leben: Warum wir Organspenden richtig finden und trotzdem davor zurückschrecken
von Vera Kalitzkus (Autor)

Broschiert: 244 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag
Erscheinungsdatum: 12.08.09, 1. Auflage

Zum Inhalt...


PDF "Hirntod" und "Organspende"
Anders als die Frage, ob es sich bei dem Embryo im Mutterleib um einen Menschen handelt, wird die Frage, ob der Hirntod tatsächlich der Tod des Menschen sei, selbst unter Lebensrechtlern heftig diskutiert. Prinzipiell sind drei Antworten denkbar: Der Hirntod ist der Tod des Menschen (Mehrheitsmeinung). Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen (Minderheitenmeinung), und alternativ: Die Frage ist nicht entscheidbar. Mit dem folgenden Beitrag eröffnet LebensForum eine noch (weiter) zu führende Debatte.
Von Dr. med. Dr. theol. h. c. Maria Overdick-Gulden
LebensForum Ausgabe 89 - 1/2009 vom März 2009, Zeitschrift der "Aktion Lebensrecht für Alle" ALfA e.V.