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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod
Presse
Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im Januar / Februar 2007
Stand: 02.03.07
Februar 2007
Briten dürfen jetzt für Forschung Eizellen spenden
Spenderinnen sollen mit Vergünstigungen bei In-vitro-Fertilisation gelockt werden / Ärzte begrüßen Liberalisierung
LONDON (ast). Frauen dürfen in Großbritannien künftig Eizellen extra für die Forschung spenden. Diese Entscheidung britischer Behörden sorgt für Kontroversen. Umstritten ist vor allem eine Art Discount-Programm, das es Spenderinnen ermöglicht, In-vitro-Fertilisations-Behandlungen (IvF) zu Vorzugspreisen zu erhalten.
Ärzte Zeitung, 27.02.2007
Pakistani verkauft Niere von Ehefrau
In Pakistan hat ein Mann die Niere seiner Ehefrau verhökert, um mit dem Erlös einen Traktor zu kaufen. Nach Polizeiangaben wurden als Reaktion auf die Aussage der Frau zwei Männer festgenommen, offenbar Verwandte der Frau.
BERNER RUNDSCHAU 27.02.2007
Mädchen- und Organhandel in Moldawien
Massive ökonomische Probleme führen zu drastischen Erwerbsquellen
Von Karin Burghofer
BERLINER UMSCHAU 26.02.2007
Zahnersatz aus der Retorte
Japanische Forscher konnten jetzt erstmals Mäuse mit neuen, biotechnologisch erzeugten Zähnen ausstatten. Auch Haare konnten sie züchten
TAZ 23.02.07
In der Ausgabe Nr 81 - 01/2007 vom Februar 2007 der Zeitschrift Lebensforum gibt es drei sehr lesenwerte Beiträge zum Thema Hirntod und Organspende:
Alle 3 Artikel zur Organspende aus dem Lebensforum Nr. 81 - 01/2007 als ein Paket plus Titel und Editorial
Lebensforum-Artikel einzeln:
Leben retten durch Töten?
Ist der hirntote Mensch ein Toter, dessen Organismus Leben nur vortäuscht oder ist er ein Lebender, dessen Sterbeprozess zwar begonnen hat, aber dessen Leben noch nicht erloschen ist und daher zu respektieren ist? In seinem Beitrag bezieht der Jurist Wolfgang Waldstein kritisch Stellung zu den rechtlichen Fragen, die mit der Konzeption des Hirntods und der Organtransplantation verbunden sind.
Von Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Waldstein
LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
Tod: die Abwesenheit von Leben
Der Hirntod ist kein "fehlerhaftes", sondern ein "irriges Konzept". Hauptgrund für die Entstehung und Propagierung des »Hirntodes« ist der Wunsch, an lebende Organe für Transplantationen heranzukommen, behauptet der US-amerikanische Neonatologe Paul A. Byrne.
Von Prof. Dr. med. Paul A. Byrne
LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
Wer stirbt beim Hirntod?
Der Würzburger Medizinrechtsexperte Rainer Beckmann bezweifelt, dass der Funktionsausfall des Gehirns ein »sicheres Todeszeichen« darstellt. Die Frage, wann ein Mensch tot ist, könne nicht allein von Ärzten beantwortet werden. Mit Rainer Beckmann sprach Stefan Rehder.
LEBENSFORUM Nr. 81 - 1/2007 vom Februar 2007
Empörung nach Aids-Skandal
Italien: Organspenderin war HIV-positiv
Einer Biologin unterlief der Fehler - sie war unter Zeitdruck.
Von Bettina Gabbe
HAMBURGER ABDENBLATT 22.02.2007
Italien bekräftigt nach HIV-Skandal Sicherheit von Organspenden
Rom - Das italienische Gesundheitsministerium hat sich nach der versehentlichen Einpflanzung von HIV-infizierten Organen bei drei Patienten um Schadensbegrenzung bemüht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.02.07
Zwischen Nächstenliebe und Geldgier
Organe für Geld
Wegen unklarer gesetzlicher Regelungen können Kommissionen bei Lebendorganspenden kaum beurteilen, ob Spender freiwillig oder aus finanziellen Interessen handeln.
Von Nicola Siegmund-Schultze
SUEDDEUTSCHE.DE 21.02.2007
Transplantationsskandal in Florenz
Aids-verseuchte Organe benutzt
In einem Spital in Florenz sind bei drei Transplantationen Aids-verseuchte Organe übertragen worden. Ob die Empfänger infiziert wurden, steht nach Angaben der Ärzte noch nicht fest.
SF TAGESSCHAU 20.02.2007
Patient bekam zum vierten Mal eine Lunge verpflanzt
HANNOVER (eb). Zum ersten Mal weltweit haben Chirurgen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei einem Patienten zum vierten Mal eine Lunge transplantiert.
Ärzte Zeitung, 20.02.2007
Weltweit erstmalig: MHH-Chirurgen transplantieren dem selben Patienten die vierte Lunge
Zum ersten Mal haben Chirurgen der Abteilung Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei dem selben Patienten die vierte Lungentransplantation vorgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover 20.02.07
Frische Leichenteile weltweit
Herzklappen, Knochen, Sehnen – das Geschäft mit menschlichem Gewebe floriert. Kriminelle Methoden versprechen satte Gewinne. Ein Gesetz soll für Transparenz und Ethik beim Körperrecycling sorgen
Von Martina Keller
DIE ZEIT, 15.02.2007 Nr. 08
Interview: "Man sollte alles tun, damit die Menschen sich zu Lebzeiten zum Thema Organspende äußern"
In jedem Jahr sterben etwa tausend Menschen in Deutschland, während sie auf ein Organ warten. Ein Organspender-Register wäre ein Ansatz, um an dieser Situation etwas zu ändern, sagt Professor Gundolf Gubernatis im Gespräch mit Nicola Siegmund-Schultze von der "Ärzte Zeitung". Zusammen mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen hat Gubernatis neue Thesen entwickelt, wie sich der Organmangel mindern ließe.
Ärzte Zeitung, 15.02.2007
Brite fordert Legalisierung menschlichen Organhandels
Lahore - Ein britischer Nierenspezialist hat mit seiner Forderung, den Handel mit menschlichen Organen zu legalisieren, für internationale Schlagzeilen gesorgt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.02.07
Chirurgen kritisieren Entwurf für neues Gewebegesetz
Berlin - Vor den Folgen des geplanten „Gesetzes zur Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen bei der medizinischen Nutzung“, dem sogenannten Gewebegesetz, hat die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 08.02.07
Bundesärztekammer: Neue Stellungnahme zum Gewebegesetz
Berlin - Eine neue Stellungnahme zum Regierungsentwurf für ein Gewebegesetz hat die Bundesärztekammer (BÄK) erarbeitet und auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.02.2007
Nach tödlicher Transplantation: Spenderherz war krank
Zürich. SDA/baz. Das zweite Gutachten nach der tödlich verlaufenen Herztransplantation vom April 2004 am Zürcher Unispital hält fest: Das Spenderherz war krank.
BASLER ZEITUNG 02.02.07
Januar 2007
Schwanger nach Transplantation des Uterus? - "Für die Frau wäre das alles eine ziemliche Tortur"
Von Nicola Siegmund-Schultze
Fast alle inneren Organe lassen sich erfolgreich verpflanzen: Lebern, Nieren, Herzen, Lungen, Bauchspeicheldrüsen, Darm. Geschlechtsorgane waren bislang fast ausgenommen.
Ärzte Zeitung, 26.01.2007
Erstmals über 4.000 Menschen durch Organspende gerettet
Anzahl der Transplantationen im Jahr 2006 auf Höchststand
Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der durchgeführten Transplantationen in Deutschland von 3.910 in 2005 auf 4.032* gestiegen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 26.01.07
Gesichtstransplantation als „Therapie der Zukunft“
Amiens - Vielversprechend, aber keineswegs ein Wundermittel ist die Verpflanzung von Gesichtern bei Menschen, die durch Unfälle oder Krankheiten entstellt wurden. Zu diesem Ergebnis kamen Chirurgie-Experten auf einem Fachkongress, der am Freitag in Amiens zu Ende ging.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.01.07
Frankreich: Erste Gesichts-Transplantation für chronisch Entstellten
Erstmals wurde einem Patienten, der kein Unfallopfer ist, Teile eines fremden Gesichts verpflanzt. Ein französisches Ärzteteam verhalf einem 27-Jährigen, der durch eine Erbkrankheit entstellt war, zu einer neuen Mund-, Nasen- und Kinnpartie.
SPIEGEL ONLINE 23.01.07
Dritte Gesichtstransplantation der Geschichte
Gut ein Jahr nach der Weltpremiere haben zum zweiten Mal französische Ärzte große Teile eines Gesichts transplantiert.
KLEINE ZEITUNG 23.01.07
Auszeichnung für Cytonets Organspende-Alternative
Innovationspreis Kategorie Startup. Das Biotechnik-Unternehmen Cytonet hat eine Alternative zur Organspende entwickelt. Lebende Leberzellen retten Menschen mit schweren Vergiftungen und mit Leberschäden. Das brachte dem jungen Unternehmen den Innovationspreis in der Kategorie Startup ein.
WirtschaftsWoche 4/2007 21.01.2007
Geschäfte mit Gewebe
Das geplante Gewebegesetz bleibt umstritten
Von Jacqueline Boysen
Das Transplantationsgesetz regelt in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen für Spende, Entnahme und Übertragung von Organen. Nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums soll an dessen Stelle künftig aber das Gewebegesetz treten, das auch den Umgang mit menschlichen Geweben wie Knochen, Haut und Stammzellen berücksichtigt. Gegen den Gesetzentwurf regt sich aber massive Kritik.
DEUTSCHLANDFUNK 19.01.2007
Hessen will die Zahl der Organspenden erhöhen
Mehr Kompetenzen für Transplantationsbeauftragte / Kampagne der Landesregierung
WIESBADEN (ine). Transplantationsbeauftragte an Kliniken erhalten in Hessen künftig mehr Kompetenzen. Das hat der Landtag in Wiesbaden entschieden. Ziel ist, auf diesem Weg die Zahl der Organspenden zu erhöhen.
Ärzte Zeitung, 18.01.2007
Diskussion um mögliche Gebärmuttertransplantation
New York - Die Ankündigung New Yorker Ärzte, innerhalb der nächsten Monate eine menschliche Gebärmutter transplantieren zu wollen, stößt auf Kritik von Bioethikern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.01.07
Gebärmutter auf Zeit
Mit einer Uterusverpflanzung wollen US-Ärzte Frauen mit defektem Uterus zu einem eigenen Kind verhelfen - ein umstrittenes Vorhaben
Sabine Behrends
BERLINER ZEITUNG 17.01.07
Gute Organisation in Kliniken lässt Zahl der Organspenden steigen
HANNOVER (Eben). Wie können Kliniken für mehr Spenderorgane sorgen? Erstmals hat die Deutsche Stiftung für Organtransplantation (DSO), Region Nord, Krankenhausverwaltungen nach ihren Strukturen befragt. Drei Häuser wurden für besonders gut organisierte Abläufe ausgezeichnet.
Ärzte Zeitung, 17.01.2007
Neue Ethik-Diskussion: Uterus-Transplantation geplant
Ärzte wollen erstmals in den USA eine Gebärmutter verpflanzen.
N-TV.DE 16.01.2007
Eizellen gegen Geld
Menschliche Eizellen sind ein wertvolles Gut - und weltweit Mangelware. Da der Eingriff zur Entnahme der Zellen nicht ungefährlich ist, fordern Wissenschaftler, die Spenderinnen zu entschädigen.
Von Elke Brüser
SUEDDEUTSCHE.DE 16.01.07
Kieler Forschungsprojekt: Neue Gelenke und Organe aus der Rückenmuskulatur
Der Mensch als Bioreaktor: Kieler Forscher erhalten EU-Millionenförderung für ihr Endokultivierungsprojekt
Kiel – Es ist eine Vision: Im "Bioreaktor" Mensch werden individuell benötigte Ersatzteile gezüchtet. Knochen, Gelenke, sogar ganze Organe wachsen in der Rückenmuskulatur heran und ersetzen Organtransplantationen von Verstorbenen und Kunstgelenke aus Titan. Das ist nicht Science Fiction, sondern Zukunftsforschung zur Endokultivierung, die in Kiel koordiniert und mit EU-Mitteln gefördert wird.
KIELER NACHRICHTEN 15.01.2007
Embryonen shoppen
Eine amerikanische Firma verkauft menschliche Embryonen. Erzeugt werden sie mit dem Material von «qualifizierten» Spendern und Spenderinnen. Von Theres Lüthi
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 14.01.2007
Die toten Augen von Rom
Organhandel in Uniklinik
Jüngster Skandal im italienischen Gesundheitswesen ist der Organhandel in einem römischen Uniklinikum. Zahlreichen Leichen wurden dort die Augäpfel entnommen - Wachdienste sollen dem Organhandel nun Einhalt gebieten.
Von Jörg Seisselberg, ARD-Hörfunkstudio Rom
TAGESSCHAU.DE 13.01.2007
Verdacht auf Organhandel in römischem Spital
Rom. In der römischen Poliklinik Umberto I. ist nun auch eine Ermittlung um einen mutmasslichen Organhandel in die Wege geleitet worden.
BASLER ZEITUNG 12.01.2007
Chirurg plant Gebärmutter-Verpflanzung
Von Heike Le Ker
Ein US-Mediziner bereitet die Transplantation eines Uterus für Frauen vor, die ihre Gebärmutter durch einen Tumor verloren haben. Kritiker sprechen von einem Menschenversuch - denn noch fehlen erfolgreiche Experimente an Affen.
SPIEGEL ONLINE 11.01.07
Kleinstes Kunstherz der Welt von MHH-Chirurgen implantiert
Neuentwicklung "Heart Ware" zum ersten Mal in der Hochschule eingesetzt / Patient erholt sich schnell
Die Herztransplantation ist nach wie vor die effektivste Therapie eines Herzversagens. Doch seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der Patienten in Deutschland verdoppelt, die auf ein Spenderherz warten, weil Spender fehlen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 11.01.2007
"Organhandel ist eine Perversion"
Transplantations-Mediziner ist gegen eine Ökonomisierung des Körpers
Der Leiter des Transplantationszentrums Augsburg und Vize-Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Eckart Nagel, hat Forderungen des Volkswirtschaftlers Peter Oberender nach einem regulierten Markt für Organhandel scharf kritisiert.
DEUTSCHLANDRADIO 04.01.07
Ethikrat-Mitglied Nagel warnt vor kommerziellem Organhandel
Berlin - Der Transplantationsmediziner und Angehörige des Nationalen Ethikrates, Eckart Nagel, hat Forderungen des Volkswirtschaftlers Peter Oberender nach einem regulierten Markt für Organhandel scharf kritisiert.
DEUTSCHESS ÄRZTEBLATT 04.01.07
NRW: "Organspende darf nicht an mangelnden Spenderausweisen scheitern!"
Das Gesundheitsministerium des Landes NRW hat der mangelnden Verbreitung der Organspendeausweise den Kampf angesagt: 600.000 Landesbedienstete und Pensionäre haben in den letzten Wochen jeweils zwei Ausweise erhalten.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW 02.01.07
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
Bundesvereinigung Lebenshilfe
2 Seiten, 05.01.07
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