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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Presse

Artikel und Meldungen zu Organspende / Transplantation / Hirntod im Juli / August 2006

Stand: 11.11.06

August 2006

"Geplantes Gewebegesetz isoliert Deutschland in Europa"
BERLIN (gvg). Das Bundeskabinett hat Mitte August das Gewebegesetz beschlossen (wir berichteten). Vor den Folgen des geplanten Gesetzes warnen der Berliner Herzchirurg Professor Roland Hetzer und der ehemalige Vorsitzende von Eurotransplant, Dr. Guigo Persijn. Deutschland werde sich damit in der europäischen Transplantationsgemeinschaft isolieren.
Ärzte Zeitung, 31.08.2006

Katholische Kliniken für mehr Organspenden
KÖLN (iss). Die 230 katholischen Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen wollen sich aktiv für eine Erhöhung der Organspende-Bereitschaft einsetzen. "
Ärzte Zeitung, 31.08.2006

Menschenschwein als Organlieferant?
Europaabgeordnete wollen Herstellung von Chimären und Hybridlebewesen verbieten
Forscher in Großbritannien wollen Mischlebewesen aus Mensch und Tier züchten. Dies berichteten die Europaabgeordneten Dr. Peter Liese und Dr. Miroslav Mikolášik bei einem Pressegespräch in Brüssel.
Ziel der Experimente sei es unter anderem, Lebewesen zu züchten, die eine Mischung aus Mensch und Tier darstellen, um davon "Ersatzteillager" für Organe anzulegen.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese, MdEP, EVP-ED, 30.08.06

Mehr Einsatz für Organspende gefordert - Grausame Wartelisten müssen der Vergangenheit angehören!
Organspende ist eine Gemeinschaftsaufgabe und Verpflichtung für die gesamte Gesellschaft. „Es ist eine Schande für uns alle, dass in diesem Land Menschen auf grausamen Wartelisten sterben müssen, weil wir alle dieses Thema nur zu gerne verdrängen“, beklagt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst.
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Westfalen-Lippe 30.08.2006

Durch bahn brechende Entwicklungen in der Gewebezüchtung Hoffnungen auf neue Möglichkeiten in der Transplantationsmedizin
Wissenschafler der University of Melbourne sowie des Bernard O'Brien Institute of Microsurgery (BOBIM) haben eine neuartige Methode entwickelt, die es ermöglicht, lebenswichtiges Organgewebe in einer speziellen Biokammer innerhalb eines Körpers zu züchten.
PRESSEMITTEILUNG Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann 29.08.2006

Organspenden - Niedersachsen baut Netz auf
Initiative der Landesregierung / Diskussion um Ausführungsgesetz / Motivation der Kliniken soll erhöht werden
Ärzte Zeitung, 29.08.2006

Hautveränderungen bei Transplantatempfängern
Kempf, Werner; Dummer, Reinhard; Hofbauer, Günther; Binswanger, Ulrich; Burg, Günter
Die immunsuppressive Therapie verhindert eine Transplantatabstoßung und hat dadurch die weltweite Verbreitung der Organtransplantation ermöglicht. Mit steigender Lebenserwartung und prolongierter Immunsuppression organtransplantierter Patienten nehmen jedoch auch Hauterkrankungen zu.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 34-35 vom 28.08.2006, Seite A-2245 / B-1946 / C-1880

Kabinett gibt grünes Licht für Gewebegesetz
Bundesärztekammer bekräftigt Kritik an Neuregelung / Vorrang für Organspende
BERLIN (fst). Das Bundeskabinett hat kürzlich ungeachtet der massiven Kritik von Bundesärztekammer, Krankenhäusern und Krankenkassen einen Gesetzentwurf für ein Gewebegesetz verabschiedet.
Ärzte Zeitung, 22.08.2006

Leichname von zwei Vermissten gefunden – innere Organe fehlten
Eine Tragödie in der Wildnis von Chinas Provinz Guizhou
DIE NEUE EPOCHE 20.08.06

Was darf eine Eizelle kosten?
Von Jürgen Langenbach
Medizin. Stammzell-Forscher sind uneins, ob Spenderinnen entlohnt werden sollen.
Die Presse 18.08.2006

Mediziner beschließen Organ- Transplantationen von Hingerichteten zu verbieten
S. Adams/A. M. Hamrle
Die Internationale Gesellschaft für Transplantation TTS hat erstmalig beschlossen, eine Richtlinie umzusetzen, die besagt, dass kein einziges ihrer Mitglieder sein Fachwissen für Organtransplantationen von hingerichteten Häftlingen verwenden darf. Die Richtlinie wurde kurz nach dem Welt-Transplantations-Kongress vom 22. bis 27. Juli dieses Jahres in den USA bekannt gegeben.
DIE NEUE EPOCHE 17.08.2006

BVL appelliert an Bundesrat: Zustimmung zum Gewebegesetz nur nach Änderungen - Kaminski: Anreize für Abtreibungen müssen weg
Köln. Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) appelliert an den Bundesrat, dem Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz) nur nach vorherigen Änderungen zuzustimmen. "In der vom Bundeskabinett beschlossenen Form schafft das Gesetz finanzielle Anreize eine ungewollte Schwangerschaft durch Abtreibung zu beenden", erklärte die Vorsitzende des BVL, Dr. med. Claudia Kaminski, heute in Köln.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 15.08.06

Drei Tote durch illegale Transplantationen
Sin banner
Buenos Aires - Nach Angaben der argentinischen Tageszeitung Clarín sind mindestens drei Argentinier in einer Klinik in Bolivien gestorben, nachdem sie sich eine "illegal" erworbene Niere transplantieren hatten lassen.
ARGENTINIENAKTUELL.COM 14.08.06

Eizellen gegen Geld
Medizinethiker diskutieren Entschädigungen für Spenderinnen
Ethik. - Ein bestimmter Teil der biomedizinischen Forschung steckt in einer Klemme. Für alles, was mit embryonalen Stammzellen zu tun hat, braucht man Eizellen als Grundlage für die Entwicklung der Zelllinien. Doch Eizellen sind rar, und noch rarer sind die von jungen Frauen. Ein US-Bioethiker schlägt jetzt in "Nature" vor, die Spendenbereitschaft der Frauen durch Aufwandsentschädigungen zu stimulieren. Der Wissenschaftsjournalist Michael Lange bewertet den Vorschlag im Gespräch mit Monika Seynsche.
DEUTSCHLANDFUNK 11.08.06

Mehr Qualität und Sicherheit für Gewebetransplantate und hoher Gesundheitsschutz für Patientinnen und Patienten
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz) beschlossen. Damit kommt die Bundesregierung ihren Verpflichtungen zur Umsetzung der EG-Geweberichtlinie 2004/23/EG über Qualitäts- und Sicherheitsstandards für menschliche Gewebe und Zellen nach.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 09.08.06

Bundesärztekammer kritisiert auf Gewebe erweitertes Transplantationsgesetz
Berlin - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch gesetzliche Neuregelungen für den Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben beschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.08.06

Gewebegesetz: Bundesregierung öffnet Tür für Organhandel
Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Gewebegesetzentwurfes im Bundeskabinett erklärt Dr. Harald Terpe, Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestages:
Die Bundesregierung setzt beim Gewebegesetz auf die Täuschung der Öffentlichkeit.
PRESSEMITTEILUNG Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 09.08.06

Eizellen als Handelsware
Embryonale Stammzellenforschung
Gastkommentar Von Hiltrud Breyer
Die Entscheidung der EU-Forschungsminister zur weiteren Förderung der embryonalen Stammzellenforschung hat die Gegner der deutschen Stichtagsregelung erneut auf den Plan gerufen.
DIE WELT 07.08.06

Krankenhäuser in NRW: Engagement für Organspende
Mehr als 12 000 Menschen in Deutschland warten auf ein Spenderorgan. Doch die Hoffnung auf eine Niere, eine Leber oder ein Herz wird oftmals enttäuscht, denn die Wartelisten sind lang.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 31-32 vom 07.08.2006, Seite A-2127

Organspenden: Eindringlicher Appell
Mlodoch, Peter
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Bundesbürger aufgefordert, anderen Menschen durch eine Organspende neues Leben zu schenken.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 31-32 vom 07.08.2006, Seite A-2082 / B-1792 / C-1737

Position der Transplantationsbeauftragten soll gestärkt werden
Sozialministerin Lautenschläger: "Organspende ist eine Gemeinschaftsaufgabe"
Die Hessische Landesregierung will die Position der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern stärken. Auf diese Weise soll die Zahl der in den hessischen Kliniken realisierten Organspenden erhöht werden.
PRESSEMITTEILUNG Hessisches Sozilaministerium 07.08.06

Der Erste Weltkongress für Transplantationsmedizin in Boston / USA
Dr. med. Torsten Trey
Das Hynes Convention Center in Boston war für knapp eine Woche Treffpunkt für über 6000 Transplantationsmediziner aus aller Welt.
DIE NEUE EPOCHE 03.08.06

Böser Geldstreit um Transplantationen
Gesetz soll Kliniken wie dem Herzzentrum den Organaustausch erschweren
Detlef Fritz
BERLINER KURIER 03.08.06

Positiver Trend bei der Organspende setzt sich im Jahr 2006 bundesweit fort
In den ersten sechs Monaten diesen Jahres stieg die Zahl der Menschen, die nach ihrem Tod Organe spendeten, bundesweit erneut an. Mehr Organe als im gleichen Vorjahreszeitraum konnten entnommen und transplantiert werden.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation 03.08.06

Das neue Gesicht des Herrn Li
Von Ellen Deng, Peking
Die Attacke eines Bären entstellte ihn, nun gaben Ärzte dem 30-jährigen Li Guoxing ein neues Gesicht - das Gesicht eines Toten. Drei Monate nach der erfolgreichen Transplantation zeigt sich der Chinese erstmals in der Öffentlichkeit.
STERN.DE 02.08.06

Nierenspende zahlt sich für den Spender ökonomisch nicht aus
Alberta – Lebendspender, die eine Niere zur Transplantation zur Verfügung stellen, haben darunter später häufig finanziell zu leiden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.08.06

Juli 2006

Erster Weltkongress für Transplantations-Medizin von schweren Vorwürfen gegen China überschattet
Mediziner fürchten um Transplantations-Reputation
Vom 22. bis 27. Juli fand in Boston der erste Internationale Welt-Transplantations-Kongress (WTC) statt, zu dem rund 6.500 Teilnehmer aus der ganzen Welt angereist sind, darunter allein etwa 1.000 aus der Volksrepublik China.
DIE NEUE EPOCHE 28.07.06

Strafanzeige gegen zwei chinesische Chirurgen wegen Mittäterschaft bei Organraub
Ermittlungen gegen Teilnehmer des Welttransplantations-Kongresses in Boston
DIE NEUE EPOCHE 28.07.06

Herztransplantation: Eklatanter Mangel an Spenderorganen
Münster – Auf den Mangel an Spenderherzen für eine Transplantation hat das Universitätsklinikum Münster hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.07.06

Lebertransplantation für erwachsene Patienten: Ein Prozent der Lebendspender bezahlt die Hilfsbereitschaft mit dem Leben
Bei der Leber-Lebendspende für einen Erwachsenen wird in der Regel der rechte Leberlappen verpflanzt. Das Risiko ist weit höher als meist angenommen, teilt Dr. David C. Cronin (Yale University) mit. Etwa ein Prozent der Spender verstirbt, ein größerer Prozentsatz erleidet verschiedenste Komplikationen.
PRESSEMITTEILUNG Pabst Science Publishers 26.07.06

Mit Herzklappen, die mitwachsen, leben schon mehrere Kinder
Von Beate Grübler
An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat eine Forschergruppe um den Herzchirurgen Professor Axel Haverich aus körpereigenen Zellen gezüchtete Herzklappen entwickelt, die nach der Implantation mitwachsen.
Ärzte Zeitung, 26.07.2006

David Kilgour in Berlin über Organraub in China
Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden in China - Jetzt in deutscher Sprache
DIE NEUE EPOCHE 22.07.06

Organraub bestätigt – China in Erklärungsnot
Kanadisches Untersuchungsteam klagt an
Alexander M. Hamrle
Für Analysten ist es die „Einleitung zum chinesischen Super-GAU“, für Falun Gong eine Bestätigung der jahrelangen Aufklärungsarbeit, für das chinesische Regime ein „Versuch China zu verleumden“ und für die kanadischen Autoren David Kilgour, Parlamentsmitglied, und David Matas, international anerkannter Menschenrechtsanwalt, schlicht und einfach „das Ergebnis mehrerer Wochen Arbeit“.
DIE NEUE EPOCHE 11.07.2006

China schränkt Organhandel ein
Dass in China Organe von Hingerichteten für Transplantationen benutzt werden, ist kein Geheimnis. Eine neue Verordnung verbietet nun jede Form des Organhandels. Doch Experten bezweifeln die Wirksamkeit.
DEUTSCHE WELLE 10.07.06

Falun-Gong-Anhänger zur Organentnahme getötet?
Die Organspender werden zu Tausenden in speziellen Krankenhäusern, Gefängnissen oder Konzentrationslagern gehalten. Wenn Bestellungen vorliegen, wird einer von ihnen ausgesucht, auf eine Bahre geschnallt, mit einer Spritze ins Herz getötet und von einem Operationssaal in den nächsten geschoben, wo ihm spezialisierte Chirurgen Augen, Nieren, Herz und Leber entnehmen. Die ausgeweidete Leiche wird verbrannt.
Das ist keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, sondern die Wirklichkeit im heutigen China - jedenfalls wenn man dem Bericht glauben soll, den die Kanadier David Kilgour und David Matas am Freitag vorlegten.
WELT AM SONNTAG 09.07.07

Schwere Vorwürfe gegen China
Kanadische Studie bestätigt kriminelle Organentnahme an Gefangenen in China
Oliver Trey
DIE NEUE EPOCHE 09.07.06

Vorwurf der Organentnahme
Ottawa - Ein früheres kanadisches Kabinettsmitglied und ein renommierter Menschenrechtsanwalt haben China vorgeworfen, Falun-Gong-Mitglieder gezielt zur Organentnahme zu töten.
DIE WELT 08.07.06

"Für Organspende getötet"
Studie: Falun-Gong-Anhänger starben in China für Transplantation
Zwei kanadische Anwälte haben den Verdacht geäußert, dass chinesische Behörden Anhänger der verbotenen Falun- Gong-Bewegung töten lassen, um deren Organe für Transplantationen zu verwenden.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 08.07.2006

Tötungen für Organentnahme?
Massive Vorwürfe an China
Ein früheres kanadisches Kabinettsmitglied und ein renommierter Menschenrechtsanwalt haben China vorgeworfen, Falun-Gong-Mitglieder gezielt zur Organentnahme zu töten. Dies hätten zweimonatige Nachforschungen ergeben.
SF TAGESSCHAU 07.07.07

Report into Allegations of Organ Harvesting of Falun Gong Practitioners in China
Mediarelease David Kilgour, Member of Parliament for the southeastern area of Edmonton, Alberta May 1979 until January 2006 and David Matas, international human rights lawyer, July 6th, 2006

PDF Report Into Allegations Of Organ Harvesting Of Falun Gong Practitioners In China
Appendices
74 Sites, 6 July 2006

PDF Report into Allegations of Organ Harvesting of Falun Gong Practitioners in China
by David Matas and David Kilgour
69 Sites, 6 July 2006

Response of David Kilgour and David Matas to the Chinese government statement

Geweberichtlinie: Einstimmiger Protest
Unnötige Auflagen für Kliniken, die mit Gewebetransplantaten arbeiten Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen haben davor gewarnt, die Geweberichtlinie der Europäischen Union in Deutschland so umzusetzen, wie es das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 27 vom 07.07.2006, Seite A-1860

Gesichtsverpflanzung war ein Erfolg
Beteiligte Chirurgen ziehen ein positives Fazit
Sieben Monate nach der Aufsehen erregenden Gesichtstransplantation in Frankreich berichten die beteiligten Ärzte in einem Fachartikel erstmals detailliert über den Eingriff.
BERLINER ZEITUNG 05.07.06

Kammer-Chefin warnt vor Gewebegesetz
FRANKFURT/MAIN (ine). Kritik am geplanten Gewebegesetz des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) kommt aus Hessen. Kammerpräsidentin Dr. Ursula Stüwe warnt vor einer Kommerzialisierung von Gewebeteilen wie Herzklappen oder Gehörknöchelchen.
Ärzte Zeitung, 05.07.2006

Forschung mit Gewebeproben braucht umfangreichen Datenschutz
Von Philipp Grätzel von Grätz
Ob Gewebeproben von bösartigen Tumoren oder genetisches Material aus Populationsstudien: Biomaterialbanken werden für die medizinische Forschung immer wichtiger. In Deutschland werden derzeit mehrere Biobanken mit unterschiedlichen Zielsetzungen aufgebaut.
Ärzte Zeitung, 04.07.2006

Gesichtstransplantation: Patientin kann vier Monate nach der OP den Mund noch nicht schließen
Amiens - Die französischen Chirurgen, die im November letzten Jahres erstmals eine Gesichtstransplantation durchführten, berichten jetzt im Lancet (2006; doi:10.1016/S0140-6736(06)68935-6) über den Zustand der Patientin vier Monate nach der Operation.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.07.06

Frau mit neuem Gesicht erhielt auch Stammzellen
AMIENS (ple). Die 38-jährige Französin, der - wie berichtet - vor etwa einem halben Jahr erfolgreich Mund und Nase einer hirntoten 48jährigen Frau verpflanzt worden waren, hat zusätzlich zu Immunsuppressiva auch Stammzellen der Spenderin gegen Abstoßungsreaktionen erhalten.
Ärzte Zeitung, 04.07.06

Geschmuggelte Herzklappen aus Südafrika
Deutsche Kliniken haben menschliche Herzklappen über ein Institut in Südafrika importiert, das jetzt unter Schmuggelverdacht steht.
FOCUS ONLINE 02.07.06

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