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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Presse

Artikel und Meldungen zu Organspende, Transplantation, Hirntod im März / April 2007

Stand: 30.04.07

April 2007

Über moralische Geiselhaft und die Pflicht zur Organspende
Gedanken am Sonntag
Peter Hahne
BILD.DE 29.04.2007

Bundesärztekammer lehnt Ethikrat-Vorstoß ab
Vorschlag für eine Neuregelung der Organspende stößt auf Kritik: "Schweigen bedeutet keine Zustimmung"
Ärzte Zeitung, 27.04.2007

Prof. Viebahn zur Organspende: Gesetzesänderung birgt Risiken
Angesichts der Erklärung des Nationalen Ethikrats zur Organspende, in der die Spezialisten eine Neuregelung der Organspende nach dem Vorbild des europäischen Auslands empfehlen, mahnt Prof. Dr. Richard Viebahn, Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik am Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer und Leiter des Transplantationsprogramms, zur Besonnenheit.
PRESEMITTEILUNG Ruhr-Universität Bochum (IDW) 27.04.2007

Organspende – viel Kritik an Plan des Ethikrats
Vorschlag, keine eindeutige Ablehnung als Zustimmung zur Entnahme zu werten, findet bei Parteien und Ärzten kaum Zustimmung
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 26.04.2007

Ethikrat weist Kritik an Stellungnahme zum Organmangel zurück
Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates (NER), Kristiane Weber-Hassemer, erklärt am heutigen Donnerstag in Berlin, dass der Ethikrat keineswegs - wie es von manchen Kritikern vorgebracht wird - eine Widerspruchslösung vorschlägt, wie sie in anderen Ländern gilt.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 26.04.07

Initiative aus der SPD zur Organspende
Neue Krankenkassenkarte soll genutzt werden
BERLIN. Die Forderung des Nationalen Ethikrates nach einer gesetzlichen Neuregelung von Organspenden stößt in der SPD auf Zustimmung.
BERLINER ZEITUNG 26.04.07

Elektronische Gesundheitskarte in der Organspende-Diskussion
Mit der Stellungnahme (PDF-Datei) des Nationalen Ethikrates zur gesetzlichen Neuregelung bei den Organspenden ist die Ausgestaltung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wieder in die Diskussion gekommen.
HEISE Online 26.04.2007

Patientenvertreter begrüßen Vorstoß zu Organspenden
Verband unterstützt Vorschlag des Ethikrats für Widerspruchsregelung / Vertreter von Union, Grünen und FDP äußern sich ablehnend
FRANKFURTER RUNDSCHAU 26.04.07

Ohne Ausweis
Weil viele auf ein lebensrettendes Organ warten, möchte der Ethikrat die bisherige Regelung umkehren: Wer nicht widerspricht, dem sollen nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen. Ein guter Vorschlag.
Von Andreas Sentker
DIE ZEIT, 26.04.2007 Nr. 18

CDU-Politiker gegen Neuregelung von Organspenden
Hubert Hüppe fordert organisatorische Verbesserungen in Transplantationsmedizin
DEUTSCHLANDFUNK 26.04.07

Stewens: Organmangel erfordert neue Lösungsansätze - Widerspruchslösung auch für Deutschland nachdenkenswert
„Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 1.000 Patienten, weil nicht rechtzeitig ein passendes Spenderorgan gefunden werden kann. Der dramatische Mangel an geeigneten postmortalen Organspenden erfordert neue Lösungsansätze. So
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen 25.04.2007

Nationaler Ethikrat fordert Neuregelung bei Organspenden
Berlin - Angesichts des großen Mangels an Spenderorganen hat sich der Nationale Ethikrat für eine Neuregelung bei Organspenden ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

So viel zum Leben
Der Ethikrat will durch eine Gesetzesänderung die Zahl der Organspender erhöhen. Kann das funktionieren?
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 25.04.2007

Im Körper des Feindes
Warum der Staat den Menschen nicht zum bloßen Organlieferanten machen darf
Kommentar von Rainer Woratschka
Schweigen ist Gold, heißt es in einem Sprichwort. Künftig könnte sich das auch auf Transplantationsmediziner und deren Patienten beziehen.
TAGESSPIEGEL 25.04.2007

Wer schweigt, wird Spender
Organspende - Um den Organmangel zu lindern, empfiehlt der Ethikrat, das Transplantationsgesetz zu ändern. Lebendspenden können das Defizit nicht ausgleichen.
BERLINER ZEITUNG 25.04.07

Gebrauchte Herzen und Nieren gesucht
Weil sie kein Spenderorgan erhalten, müssen in Deutschland jährlich 1.000 Menschen sterben. Der Nationale Ethikrat schlägt vor. Schweigen ist künftig als Zustimmung zur Organspende zu werten. So soll die Zahl der Spenderorgane erhöht werden
TAZ 25.04.2007

Ethikrat reagiert auf Spenderorgan-Mangel
Konzept für eine modifizierte Widerspruchslösung
BERLIN (ble). Mit einem Stufenmodell will der Nationale Ethikrat (NER) die Zahl der postmortal gewonnenen Organspenden in Deutschland erhöhen. Kernpunkt ist dabei die Abkehr von der Zustimmungsregelung hin zu einer Kombination aus Erklärungs- und Widerspruchsregelung.
Ärzte Zeitung, 25.04.2007

Alle Parteien lehnen Ethikrat-Forderung zu Organspenden ab
Berlin - Die Ethikrat-Forderung nach einer Neuregelung der Organspenden stößt bei allen Bundestagsfraktionen auf Ablehnung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

Presseschau: Organspende-Vorstoß schreckt ab
Der Vorstoß des Ethikrats zur Erhöhung der Zahl der Organspenden stößt bei deutschen Leitartiklern überwiegend auf Skepsis. Sie warnen, mehr Druck auf die Bürger könnte einen Abschreckungseffekt zur Folge haben.
NETZEITUNG.DE 25.04.07

Ethikrat verteidigt Empfehlung zu Organspenden
Nagel: Bereitschaft zur Organspende direkt abfragen
Der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Prof. Eckhard Nagel, verteidigte im Deutschlandradio Kultur die Empfehlung des Ethikrates zur Neuregelung von Organspenden mit dem Hinweis darauf, dass heute Menschen sterben, weil zu wenige ausdrückliche Erklärungen über die Bereitschaft zur Organspende vorlägen. Aus der Tatsache, dass Menschen zu Schaden kommen, könne möglicherweise eine moralische Verpflichtung der Bundesbürger abgeleitet werden, sich zu erklären.
DEUTSCHLANDRADIO 25.04.07

Organspende muss freiwillig bleiben - Keine Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes
Anlässlich der jüngsten Vorschläge des Nationalen Ehtikrates zu einer Reform des Transplantationsgesetzes erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB:
Die Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes bei der Organspende, wie sie vom Ethikrat jetzt vertreten wird, schadet dem Anliegen eher, als dass sie ihm nützt. Entscheidend ist, dass der Mensch auch über den Tod hinaus nicht zum Objekt gemacht wird.
PRESSEMITTEILUNG Volker Kauder MdB, CDU 25.04.07

Nationaler Ethikrat bei Organspende auf dem Holzweg
Zum Vorschlag des Nationalen Ethikrats (NER), die Zahl der Organspenden über eine faktische Widerspruchslösung zu erhöhen, erklären Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin, und Elisabeth Scharfenberg, pflegepolitische Sprecherin:
Der Vorschlag des Nationalen Ethikrates ist ein Anschlag auf das verfassungsrechtlich garantierte Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Dieses Zugriffsrecht auf Menschen im Sterbeprozess gab es in der DDR, aktuell auch in Spanien und Österreich.
PRESSEMITTEILUNG Biggi Bender und Elisabeth Scharfenberg, MdBs, Bündnis 90/Die Grünen 25.04.07

Ethikrat-Vorschlag zur Organentnahme utilitaristisch und einseitig
Zum Vorschlag des Nationalen Ethikrates, eine Gesetzesänderung bei Organspenden vorzunehmen, erklärt Monika Knoche, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.:
Den Vorschlag des Nationalen Ethikrates, eine Organentnahme gesetzlich zu erlauben, sofern zu Lebzeiten des Verstorbenen kein Widerspruch dazu formuliert wurde bzw. die Angehörigen keine Einwände geltend machen, lehnen wir entschieden ab. Es gibt keine soziale Pflicht des Bürgers, seinen Körper nach dem Tod Dritten zur Verfügung zu stellen.
PRESSEMITTEILUNG Monika Knoche, MdB, DIE LINKE. 25.04.07

Vorschlag des Ethikrates für Organspende – diskussionswürdig
Bei aller Kritik am Konstrukt des Ethikrates – mit seinem Vorschlag zur so genannten Erklärungslösung für die Organspende hat er die öffentliche Debatte mit einem Paukenschlag wieder eröffnet, meint Martina Bunge, Fraktion DIE LINKE..
PRESSEMITTEILUNG Martina Bunge, MdB, DIE LINKE. 25.04.07

Keine Widerspruchslösung bei Organspenden - Alternativen nutzen
BERLIN. Zum Vorschlag des Nationalen Ethikrates, bei Organspenden eine modifizierte Widerspruchslösung einzuführen, erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Transplantationsmedizin Michael Kauch:
Selbstbestimmung und Patientenrechte enden nicht mit dem Tod. Aus Sicht der FDP bedarf jeder Eingriff in den Körper einer Zustimmung.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 25.04.07

Union und Grüne gegen Zwang bei Organspende
Der Mensch dürfe nicht zum Objekt gemacht werden, sagt Unionfraktionschef Kauder. Die Vorschläge des Ethikrates zur gesetzlichen Neuregelung für die Organspende lehnt er daher ab.
NETZEITUNG.DE 25.04.07

Lebendspende: Ein Stück Leber vom Neffen
Nicola Siegmund-Schultze
Lebendspenden sind eine weitere Möglichkeit, den Organmangel zu verringern. Vor allem Leber- und Nierenkranke können davon profitieren.
BERLINER ZEITUNG 25.04.2007

Neu entdecktes Virus tötete drei Organempfänger
Melbourne - US-Forscher haben ein bisher unbekanntes Virus entdeckt, das in Australien zum tragischen Tod von drei Organtransplantierten geführt hat.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.04.2007

Neues tödliches Virus entdeckt
MELBOURNE (ple). Australische Wissenschaftler haben offenbar ein neues Virus entdeckt. Dieses Virus wurde von einem Organspender übertragen und ist möglicherweise Todesursache bei drei Organempfängern, wie Infektiologen aus Melbourne vermuten.
Ärzte Zeitung, 25.04.2007

Schweigen als Einwilligung zur Organspende
Wer zu Lebzeiten zur Organspende schweigt, dem sollen nach seinem Tod Organe entnommen werden dürfen. Der Nationale Ethikrat will damit die Zahl der Organspenden erhöhen.
NETZEITUNG.DE 24.04.2007

Nationaler Ethikrat schlägt Stufenmodell zur Erhöhung der Zahl der Organspenden vor
Der Nationale Ethikrat veröffentlicht am heutigen Dienstag seine Stellungnahme "Die Zahl der Organspenden erhöhen - Zu einem drängenden Problem der Transplantationsmedizin in Deutschland".
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 24.04.2007

Schweigend zu mehr Organspenden
Ethikrat legt Stufenplan vor
Mit einem Stufenplan will der Nationale Ethikrat für mehr Organspenden sorgen.
TAGESSCHAU.DE 24.04.2007

Schweinezellen funktionieren bei Diabetiker noch nach zehn Jahren
Xenotransplantat in einem Typ-1-Diabetiker schüttet Schweine-Insulin aus
Ärzte Zeitung, 23.04.2007

Onkologen kritisieren IQWiG-Bericht zu Anämie-Therapie
Fachgesellschaften befürchten, dass Stammzelltherapie bei aplastischer Anämie in bestimmten Fällen nicht erstattet wird
Ärzte Zeitung, 23.04.2007

Organtransplantationen: China will Organhandel verbieten
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 16 vom 20.04.2007

Britische Regierung lässt unerlaubte Organentnahmen prüfen
London - Wegen unerlaubter Organentnahmen bei verstorbenen Mitarbeitern britischer Atomanlagen hat die Regierung in London eine Untersuchung eingeleitet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.04.07

Atemloses Warten auf ein Wunder
Seit fünf Jahren braucht Claudia Kotter eine neue Lunge. Weil sie am eigenen Leib erfährt, wie rar potenzielle Organspender sind, hat sie den Verein "Junge Helden" gegründet. Der startet heute eine Infokampagne. Claudia Kotter kann nicht dabei sein
Von Erik Heier
TAZ 18.04.2007

Nach einer Transplantation ist das Risiko für Hauttumoren sehr hoch
WIESBADEN (nsi). Bevor der Allgemeinarzt einen Patienten auf die Warteliste für ein neues Organ setzen lässt, sollte ein Dermatologe klären, ob ein erhöhtes Risiko für Hauttumoren besteht. Denn bei der Wahl der immunsuppressiven Medikamente ist es wichtig, das Hautkrebsrisiko zu berücksichtigen.
Ärzte Zeitung, 17.04.2007

Organspende: Patient zu früh für tot erklärt
Ein Fall aus den USA nährt die Furcht vieler Menschen, sich als Organspender registrieren zu lassen - in Deutschland haben nur zwölf Prozent einen Spenderausweis. Im kalifornischen Fresno erklärten Ärzte einen Mann jetzt verfrüht für hirntot, weil sie seine Organe brauchten.
SPIEGEL ONLINE 12.04.2007

Ersatzleber vom Henker
China verbietet den Handel mit menschlichen Organen. Offiziell ist künftig nur noch die Nutzung freiwilliger Spenden erlaubt
Bernhard Bartsch
BERLINER ZEITUNG 11.04.2007

Gesetz gegen Organhandel in China lässt Hoffnung aufkommen
Reaktion auf den anhaltenden internationalen Druck von Politikern und Menschenrechtsaktivisten
Anlässlich der chinesischen Gesetzesänderungen zum Organhandel erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB, und der stellvertretende Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, Holger Haibach MdB:
Mit einer Gesetzesneuregelegung will China den illegalen Handel mit Organen unterbinden.
PRESSEMITTEILUNG Erika Steinbach MdB und Holger Haibach MdB CDU 11.04.2007

Viele Knochenmarkspenden
Deutschland ist bei Transplantationen weltweit führend
FRANKFURT/MAIN (Smi). In keinem anderen Land der Welt werden so viele Blutstammzell-Transplantationen vorgenommen wie in Deutschland. Das hat der Pressesprecher des Zentralen Knochenmarkspender-Registers Deutschland (ZKRD), Boris Fazzini, bestätigt.
Ärzte Zeitung, 10.04.2007

China will Organhandel verbieten
Peking - Nach internationalen Protesten wegen mutmaßlich fragwürdiger Praktiken will China den Handel mit menschlichen Organen verbieten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.04.2007

Wird ein Organ freiwillig gespendet? Das können auch Lebendspende-Kommissionen oft nicht beantworten
Von Nicola Siegmund-Schultze
Wenn jemand eine Niere oder eine Teilleber spendet, möchte er damit einem engen Verwandten oder Lebenspartner meist helfen. Aber es gibt auch andere Fälle.
Ärzte Zeitung, 10.04.2007

Peking will Organhandel kontrollieren
Hingerichteten können weiterhin Herzen, Nieren, Lebern für Transplantationen entnommen werden
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 08.04.2007

China will Organhandel verbieten
Peking. SDA/AFP/baz. China will den Handel mit menschlichen Organen verbieten.
BASLER ZEITUNG 07.04.2007

Insulinzellen von Schweinen sind zehn Jahre aktiv
LONDON (dpa). Schweinezellen zur Insulinproduktion funktionieren noch zehn Jahre nach der Implantation. Im Körper eines Diabetikers aus Neuseeland produzieren sie auch weiterhin Insulin.
Ärzte Zeitung, 05.04.2007

Medikamentenfreie Herztransplantation an Mäusen gelungen
Washington – Eine Herztransplantation ohne die natürliche Abstoßungsreaktion des Körpers mittels Medikamenten zu unterdrücken, ist Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig gelungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.07

Herz-Transplantation ohne Abstoßungsreaktion
Helmholtz-Forschern gelingt an Mäusen medikamentenfreie Organ-Übertragung
Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig ist es gelungen, bei Mäusen, denen ein fremdes Herz transplantiert wurde, die natürliche Abstoßungsreaktion des Körpers ohne den Einsatz von Medikamenten zu unterdrücken.
PRESSEMITTEILUNG Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (IDW) 04.04.07

Zu gesund, um zu leben?
"Organspenden“ in China
Von Peter Sturm
FAZ 02.04.07


März 2007

VR China: Lukrativer Handel geraubten Organen
IGFM: In der VR China wurden lebende politische Gefangene als Organspender missbraucht
Königstein/Frankfurt/M. - Die Anschuldigungen sind grauenerregend – in staatlichen Institutionen der VR China wurden Gefangenen bei lebendigem Leibe Organe entnommen und verkauft.
PRESSEMITTEILUNG Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 30.03.2007

Illegale Organentnahme: Zwei Kanadier bezichtigen China des Mordes
Von Kirstin Wenk
Anhänger der als Sekte verbotenen Bewegung Falun Gong sollen als lebende Banken für Körperteile dienen: Die Kanadier David Matas und David Kilgour werfen China Mord durch Organentnahme und zudem illegalen Organhandel vor.
DIE WELT 30.03.07

Gewebegesetz: Aufschub bis Mai
Rieser, Sabine
Die Bundesregierung will ihren Entwurf eines Gewebegesetzes überarbeiten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007

Neue Leber aus dem Knochenmark
Die Diagnose kommt meist zu spät: Leberkrebs ist heimtückisch, weil er zunächst schmerzlos verläuft. Weltweit erkranken jährlich über eine Millionen Menschen. Nun haben deutsche Ärzte eine effektive Stammzellentherapie entwickelt, die in fünf von sechs Fällen Heilung verspricht
DIE WELT 28.03.07

Therapie bei Leberkrebs - Tests mit Stammzellen
Düsseldorfer Mediziner haben erstmals Leberkrebs-Patienten mit Stammzellen aus dem Knochenmark behandelt.
N-TV.DE 28.03.07

Transplantation von Leberzellen rettet Neugeborenen
MHH-Kinderärzte wenden innovatives Therapieverfahren bei angeborener Stoffwechselstörung an
Ärzte der Abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen der Medizinischen Hochschule (MHH) haben erstmals einem Neugeborenen Leberzellen transplantiert, um eine angeborene Stoffwechselerkrankung zu heilen.
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 28.03.2007

Werder-Stürmer mit neuer Niere
HANNOVER (eb). Der 27 Jahre alte Stürmer-Star von Werder Bremen, Ivan Klasnic, ist Ende vergangene Woche mit einer neuen Niere aus der Medizinischen Hochschule Hannover entlassen worden.
Ärzte Zeitung, 26.03.2007

Gewebegesetz: Mehr Aufwand – weniger Spender
In Deutschland willigen nach wie vor nur wenige Menschen oder ihre Angehörigen in eine Organspende ein. Wenn das Gewebegesetz in Kraft tritt, könnten es noch weniger werden.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 12 vom 23.03.2007

Uni Regensburg: Künstliche Lunge erfolgreich implantiert
Regensburg – Ärzte der Klinik für Herz-Thorax-Chirurgie am Universitätsklinikum Regensburg haben einer Patientin eine künstliche Lunge implantiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.03.07

Ersatzteillager Mensch
Gewebegesetz / Knochen, Hornhäute, Herzklappen – in der Medizin hochbegehrt. Der Entwurf des Gesundheitsministeriums stößt auf erheblichen Widerstand
Rheinischer Merkur Nr. 12, 22.03.2007

Bundesregierung will Entwurf zum Gewebegesetz überarbeiten
Berlin - Die Bundesregierung will ihren Entwurf eines Gewebegesetzes überarbeiten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.03.07

Gewebegesetz wird überarbeitet
In der Debatte um das umstrittene Gewebegesetz hat die Bundesregierung eingelenkt. Nach heftiger Kritik von Experten hat das Gesundheitsministerium den Gesetzentwurf zurückgezogen und will ihn nun überarbeiten.
SPIEGEL ONLINE 21.03.07

Der menschliche Körper darf nicht zu einem Ersatzteillager degenerieren
Nach der einhelligen Ablehnung des vorgelegten Entwurfs zum Gewebegesetz in der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf heute zurückgezogen und konsequenterweise die weiteren Beratungen ausgesetzt. Das wird vom gesundheitspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE:, Frank Spieth, begrüßt:
Erfreulicherweise hat das geballte Expertenwissen einen nachhaltigen Eindruck im Regierungslager hinterlassen. Ein neuer Entwurf wird nicht vor Mai vorliegen.
PRESSEMITTEILUNG Frank Spieth, MdB DIE LINKE. 21.03.07

Strafnachlass bei Spende eines Organs geplant
Gesetzentwurf im US-Bundesstaat South Carolina
COLUMBIA (fst). Ein Gesetzesvorschlag im US-Bundesstaat South Carolina sieht vor, dass Strafgefangene ihre Haftdauer um bis zu 180 Tage verkürzen können, wenn sie ein Organ spenden
Ärzte Zeitung, 15.03.2007

Hoffnung: Gelenkknorpel aus adulten Stammzellen
Stammzellen sind verfügbar und leicht zu entnehmen
BERLIN (gvg). Autologe Knorpelzellen sind wichtig für die autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Günstig wäre es, sie aus adulten Stammzellen zu gewinnen. Denn die sind unbegrenzt verfügbar. Bei bisherigen Versuchen allerdings entstand vor allem minderwertiger Mischknorpel.
Ärzte Zeitung, 15.03.2007

Künstlicher Lymphknoten: Erfolgreiche Transplantation bei Mäusen
Prototypen für Menschen in vier bis fünf Jahren geplant
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.03.2007

Tsunami-Opfer verkaufen ihre Niere, um zu leben
Polizei zerschlägt Handel
NEU-ISENBURG (Smi). Sie haben zwar den Tsunami vor zwei Jahren überlebt, sind aber heute so arm, dass sie sogar ihre Nieren verkaufen. Über Dutzende solcher Schicksale vor allem aus Indien berichtet der britische TV-Sender BBC.
Ärzte Zeitung, 12.03.2007

Organhandel: Lost in Transplantation
Das globale Geschäft mit Körperteilen boomt. In China werden Hingerichtete förmlich ausgeweidet. Nun will der österreichische UN-Sonderermittler Manfred Nowak gegen die makabren Praktiken vorgehen
PROFIL.AT 11/07, 12.03.07

Verkürzung der Haftzeit gegen Organspende
Florian Rötzer
Der Senat von South Carolina hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Strafgefangenen vorzeitige Strafentlassung für das Spenden eines Organs anbietet
TELEPOLIS 10.03.2007

Ärzte fürchten Kommerzialisierung von Geweben
Experten äußern im Gesundheitsausschuss massive Bedenken gegen den Entwurf zum Gewebegesetz
BERLIN (ble). Das von der Bundesregierung geplante Gewebegesetz stößt auf heftige Kritik bei Ärzten, Krankenhäusern und Fachverbänden. In einer Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses am Mittwoch forderte die Mehrheit der Experten Änderungen am Gesetzentwurf, der eine EU-Richtlinie in nationales Recht übertragen soll.
Ärzte Zeitung, 09.03.2007

Menschliche Ersatzteile
Der Andrang im Sitzungssaal des Reichstages war groß. Rund 60 Experten waren diese Woche geladen, um vom Gesundheitsausschuss über das von der Bundesregierung geplante Gewebegesetz befragt zu werden. Die meisten kamen aufgrund der knappen Zeit erst gar nicht zu Wort.
TAZ 09.03.07

Gewebegesetz darf deutsche Forschung nicht behindern
Anlaesslich der Expertenanhoerung im Gesundheitsausschuss zum geplanten Gewebegesetz erklaeren der zustaendige Berichterstatter, René Roespel, und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Joerg Tauss:
Mit dem Gesetzentwurf fuer ein Gewebegesetz plant die Bundesregierung, die EG-Richtlinie zum Umgang mit menschlichem Gewebe und Zellen in nationales Recht umzusetzen. Die vorgesehenen europaweiten Qualitaets- und Sicherheitsstandards sind auch aus forschungspolitischer Sicht zu begruessen. Die Anhoerung hat jedoch gezeigt, dass noch erhebliche Bedenken gegen den vorliegenden Gesetzentwurf bestehen.
PRESSEMITTEILUNG René Roespel und Joerg Tauss, MdBs SPD, 08.03.07

Experten verlangen Vorrang für Organspenden
Ausschuss für Gesundheit (Anhörung)/
Berlin: (hib/MPI) Die von der Bundesregierung geplante Umsetzung der EU-Geweberichtlinie von 2004 in nationales Recht stößt bei Ärzten, Krankenhäusern und den Krankenkassen auf massive Bedenken. In einer Anhörung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch forderten die geladenen Experten mehrheitlich Änderungen an dem Gesetzentwurf (16/3146).
HIB 062/2007 07.03.2007

Breite Kritik am geplanten Gewebegesetz
Berlin - Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Politik erneut aufgefordert, das geplante Gewebegesetz zu überarbeiten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.03.2007

"Gewebespenden nicht dem Kommerz überlassen"
Scharfe Kritik am Entwurf zum Gewebegesetz
Moderation: Elke Durak
Professor Gerhard Ehninger, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, hat den Entwurf zum so genannten Gewebegesetz als "absolut ungeeignet" zurückgewiesen.
DEUTSCHLANDFUNK 07.03.07

Entstammt der Mensch einem Arzneimittel? Bundesärztekammer fordert Revision des geplanten Gewebegesetzes
Berlin - Durch das geplante Gewebegesetz wird die Versorgung der Patienten mit Gewebetransplantaten erheblich beeinträchtigt, warnt die Bundesärztekammer in ihrer aktuellen Stellungnahme zur heutigen öffentlichen Anhörung des Regierungsentwurfs im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 07.03.2007

Kontroverse Anhörung zum Gewebegesetz - Konstruktiv mit der Kritik umgehen
Keinem Zeitdruck unterwerfen, der zu Lasten der Qualität ginge.
Anlässlich der heutigen Anhörung zum geplanten Gewebegesetz erklären die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB, und der zuständige Berichterstatter des Gesundheitsausschusses, Hubert Hüppe MdB:
Der Entwurf des Gewebegesetzes ist der Sicherheit von Patienten verpflichtet, denen Gewebe oder Zellen übertragen werden. Die Geweberichtlinie der EU hat unter dieser Zielsetzung Anforderungen formuliert, die in deutsches Recht umzusetzen sind.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz und Hubert Hüppe MdB, MdBs CDU, 07.03.07

Gewebegesetz darf nicht zum Wettbewerbsnachteil für deutsche Forscher werden
Anhörung hat die vielfältige Kritik an der für die deutsche Wissenschaft problematischen Umsetzung gezeigt
Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zum Gewebegesetz im Deutschen Bundestag erklären die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Katherina Reiche MdB, und der zuständige Berichterstatter in der AG Bildung und Forschung, Michael Kretschmer MdB:
Das Gewebegesetz darf nicht zur Innovationsbremse für die klinische Forschung in Deutschland werden.
PRESSEMITTEILUNG Katherina Reiche, MdB, CDU und Michael Kretschmer, MdB, CDU, 07.03.2007

Ärzte fürchten Kurswechsel im Umgang mit Geweben
Umstrittenes Gewebegesetz stößt auf harsche Kritik
BERLIN (fst). Durch das geplante Gewebegesetz der Bundesregierung droht ein kommerzieller Handel mit menschlichem Gewebe und Zellen. Ärzte und Forscher warnen vor dem Gesetz, Kliniken fürchten durch Bürokratie Kosten in Millionenhöhe.
Ärzte Zeitung, 06.03.2007

Die Regierung nimmt den Handel mit menschlichem Gewebe billigend in Kauf und gefährdet die Organspende
Von Florian Staeck
Kanzlerin und Minister waren sich in der letzten Kabinettsrunde einig: Verursachen neue Gesetze weniger Bürokratie als bisher, so nützt das der Wirtschaft. Das geplante Gewebegesetz, mit dem eine EU-Richtlinie umgesetzt werden soll, wurde dabei wohl übersehen.
Ärzte Zeitung, 06.03.2007

PDF Entwurf eines Gesetzes über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
Gesetzentwurf der Bundesregierung
64 Seiten, Drucksache 16/3146, 16. Wahlperiode, 25.10.06

Großbritannien: Spenden von Eizellen für Forschungszwecke umstritten
London - Die Entscheidung der britischen Human Fertilization and Embryology Authority (HFEA), Patientinnen das Spenden von Eizellen für die Forschung zu erlauben, sorgt in Großbritannien weiterhin für Kontroversen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 06.03.2007

Fremdnützige Gewebespenden
Im Bundestag wird darüber diskutiert, ob auch nicht einwilligungsfähige Menschen künftig als Gewebespender zur Verfügung stehen sollen
TAZ 02.03.07

Virusverseuchte Blutprodukte: Bluter warten noch auf Entschädigung
Schlenkrich, Uwe
Deutsche Hämophiliegesellschaft zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten strebt politische Entscheidung an.
Aus Blutplasma gewonnene Gerinnungsfaktoren werden heute regelmäßig mit Wärme oder chemischen Stoffen behandelt, um eventuell noch vorhandene Viren abzutöten. Diese Sicherheitsmaßnahmen wurden bis Mitte der 80er-Jahre sträflich vernachlässigt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 9 vom 02.03.2007

Für den Organ-Engpass gibt es keine kurzfristige Lösung
Themenabend bei "arte" rückt überzogene Heilserwartungen ins rechte Licht / Kunstherz ohne Kabel und Tierorgane sind noch Zukunftsmusik
BERLIN (gvg). Nie war bei der Organspende das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ungünstiger als heute. Wer darauf hofft, dass die moderne Biomedizin das Problem schon bald lösen wird, verschließt die Augen vor der Realität.
Ärzte Zeitung, 01.03.2007

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