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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod
Presse
Artikel und Meldungen zu Organspende, Transplantation, Hirntod im Mai / Juni 2007
Stand: 06.07.07
Juni 2007
Nur tote Materie?
Was ist ein Mensch wert? Nach seinem Tod: etwa 100.000 Dollar. Diesen Preis hat eine amerikanische
Autorin ermittelt für den Fall, dass ein Körper maximal "verwertet" wird. Gewebehandel ist ein
lukratives Geschäft geworden. Jetzt hat die Bundesregierung ein Gesetz verabschiedet - und damit
alles noch schlimmer gemacht, finden die Kritiker.
MENSCHEN - Das Magazin 03/2007, 29.06.07
Die letzte gute Tat
Vor 10 Jahren: Der Bundestag verabschiedet das Transplantationsgesetz
WDR 25.06.07
Ministerien zeichnen Krankenhäuser in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt für vorbildliches Engagement in der Organspende aus
Für herausragende Leistungen im Bereich der Organspende im Jahr 2006 werden heute die Hufeland Klinikum GmbH, das Städtische Klinikum Magdeburg und die Paracelsus-Klinik Zwickau mit einem Festakt geehrt.
PRESSEMITTEILUNG DSO 25.06.07
Klinikaffäre kann Vorbehalte gegen Organspende fördern
Von Ilse Schlingensiepen
In der Affäre um angeblichen Organhandel, dubiose Spendenpraxis und Patientenerpressung wird die Essener Universitätsklinik voraussichtlich in den nächsten Tagen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vorlegen.
Ärzte Zeitung, 22.06.2007
Schweiz: "Ein Recht auf ein Organ existiert nicht"
Mehr Transparenz und mehr Gerechtigkeit: Dies hat das neue Transplantationsgesetz zum Ziel, das am 1. Juli in Kraft tritt.
SCHAFFHAUSENER NACHRICHTEN 22.06.07
Schweiz: Kampagne soll Spende-Entscheid provozieren
Am 1. Juli tritt das neue Transplantationsgesetz in Kraft
Das Transplantationsgesetz regelt die Spende und die Zuteilung von Organen neu. Mit einer Kampagne sollen die Bürger zu einem persönlichen Entscheid über die Organspende bewogen werden.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 22.06.07
Schweiz: Neues Bundesgesetz über die Transplantation schafft mehr Transparenz
Bern - Ab dem 1. Juli 2007 wird die Schweiz erstmals über eine umfassende Bundesregelung und einen einheitlichen Gesetzesrahmen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin verfügen. Das Transplantationsgesetz vom 8. Oktober 2004 soll zusammen mit vier Ausführungsverordnungen dazu beitragen, dass in der Schweiz Organe, Gewebe und Zellen für Transplantationen zur Verfügung stehen. Die Schweizer Bevölkerung wird durch einen Versand an alle Haushalte, eine Website, Fernsehspots und Plakate über die neue Gesetzgebung informiert.
PRESSEMITTEILUNG Eidgenössisches Departement des Innern, Bundesamt für Gesundheit BAG Schweiz 21.06.07
Kinospot wirbt dafür, sein Herz zu verschenken
Aufklärungskampagne zum Thema Organspende / Vor allem junge Menschen sollen angesprochen werden
FRANKFURT/MAIN. "Im Winter 2002 habe ich mein Herz verschenkt - und meine Niere, meine Lunge und alle anderen Organe, die noch gebraucht werden", sagt eine junge Frau in der Disco. Dieser Spot, der junge Menschen über Organspende informieren soll, läuft derzeit in Kinos und ist Teil einer großen Aufklärungskampagne.
Von Ursula Armstrong
Ärzte Zeitung, 21.06.2007
Organspende-Zahlen 2006 übertreffen Ergebnisse der Vorjahre
Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) legt aktuellen Jahresbericht vor
Im Jahr 2006 hat sich der Aufwärtstrend der bundesweiten Organspende-Zahlen weiter fortgesetzt. Erneut konnten die Ergebnisse der Vorjahre übertroffen werden. In ihrem aktuellen Jahresbericht informiert die DSO detailliert über die statistische Entwicklung der Organspende und Transplantation in Deutschland.
PRESSEMITTEILUNG DSO 20.06.2007
Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen bereit zur Organspende
Mehrheit für Eintrag auf elektronischer Gesundheitskarte
ZDF.DE 19.06.07
Anm.: Andere Umfragen, wie das aktuelle Eurobarometer vom Mai 2007 kommen auf nur 46% "Spendewillige"
Interview: "Das IQWiG hat sich nicht mit Ruhm bekleckert"
Reaktion auf Abschlussbericht zu Stammzelltransplantation bei Leukämien / Interview mit dem Onkologen Professor Gerhard Ehninger
Das IQWiG bestreitet den Nutzen einer Stammzelltransplantation bei akuten Leukämien. Es hat allerdings vorhandene wissenschaftliche Erfahrung aus der Bewertung ausgeschlossen, meint der Onkologe Professor Gerhard Ehninger im Gespräch mit Peter Leiner von der "Ärzte Zeitung".
Ärzte Zeitung, 19.06.2007
Leukämie-Therapie: Vom Nutzen fremder Spender
Von Adelheid Müller-Lissner
Am 4. Juni hat das Kölner Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seinen Abschlussbericht zur Stammzelltherapie bei akuten Formen von Blutkrebs Erwachsener vorgelegt.
TAGESSPIEGEL 18.06.07
Dieses lebensrettende Etwas
Von Verena Friederike Hasel
TAGESSPIEGEL 18.06.2007
Organtransplantation: Tumor im Transplantat – was tun?
Siegmund-Schultze, Nicola
Wie häufig Organempfänger an Malignomen der Spender erkranken, ist für Deutschland kaum untersucht, der Umgang mit dem Problem sehr uneinheitlich.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 24 vom 15.06.2007,
Aktionsbündnis Organspende im Südwesten
STUTTGART (mm). Um die Zahl der Organspenden zu erhöhen, hat das Sozialministerium Baden-Württemberg das "Aktionsbündnis Organspende" ins Leben gerufen.
Ärzte Zeitung, 15.06.2007
Bewertungsverfahren unzureichend – Falsche Behauptungen zu G-BA-Beschlüssen verunsichern schwerstkranke Patienten
DKG zur IQWIG-Bewertung der Stammzelltherapie
Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Rudolf Kösters, hat heute deutliche Kritik am Bewertungsverfahren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Stammzelltherapie bei akuten Leukämien geübt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) 14.06.2007
Das seit zehn Jahren geltende Transplantationsgesetz ist reformbedürftig, die juristischen Grauzonen nehmen zu
Von Nicola Siegmund-Schultze
Im Dezember dieses Jahres wird das deutsche Transplantationsgesetz zehn Jahre lang in Kraft sein, und es ist bis dahin weitgehend unverändert geblieben.
Ärzte Zeitung, 14.06.2007
Fetale Zellen leben noch Jahre nach Transplantation
SEATTLE (ple). Fetale Neuronen haben im Gehirn von Patienten mit Veitstanz (Morbus Huntington) mehr als sechs Jahre lang überlebt. Allerdings haben sie sich kaum in das Gewebe integriert und das Fortschreiten der Erkrankung nicht stoppen können.
Ärzte Zeitung, 13.06.07
TV-Schwindel: "Das Ziel heiligt die Mittel"
Von Albert Eikenaar
Es war einer der umstrittensten Bluffs der Fernsehgeschichte: Bei einer Organspendeshow im niederländischen Fernsehen trat eine falsche Spenderin auf. Damit sollte Aufmerksamkeit für das Thema gewonnen werden. Aber was ist aus den "echten" Kandidaten geworden?
STERN.DE 13.06.07
Organhandel in Indien: Eine Niere für 500 Euro
Von Thomas Schmitt, Bangalore
Indische Slums sind ein Eldorado für Organhändler. Um ihre Schulden zu tilgen, verkaufen viele Bewohner ihre eigenen Innereien. Doch nur die wenigsten können sich so aus der Armut befreien.
SPIEGEL ONLINE 13.06.2007
Auf Leben und Tod
Stammzelltransplantation
Von Hildegard Kaulen
FAZ 12.06.07
In Deutschland fehlen Daten zur Krebshäufigkeit bei Organspendern
Von Nicola Siegmund-Schultze
Wie häufig werden in Deutschland Tumoren durch Organtransplantation übertragen? Wie sollten Ärzte damit umgehen, wenn sich während des Spendeprozesses oder erst nach der Implantation von Organen herausstellt, dass der Spender einen Tumor hatte?
Ärzte Zeitung, 12.06.2007
Göttinger Schulen lehren Umgang mit Organspenden
Zuspruch von Lehrern und Schülern / Ausweitung möglich
Ärzte Zeitung, 12.06.2007
Kritisierter Chirurg erhebt Vorwürfe gegen eigene Klinikleitung
Essen – Der im Verdacht der Patientenerpressung und Vorteilsannahme stehende Essener Chirurgie-Professor Christoph Broelsch hat Vorwürfe gegen seine eigene Klinikleitung erhoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.06.07
Künftig unbegrenzte Ersatzorgane vom Schwein
Mehr als 10.000 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Doch jährlich werden nur rund 4500 Organe transplantiert. Ein Grund, weshalb Forscher künftig auch tierische Organe transplantieren wollen. Die Ansätze sind vielversprechend.
DIE WELT 11.06.07
Organspende: Wie gewinnt man die Herzen der Spender?
Sozialministerin Christa Stewens will, dass Patienten nicht mehr so lange auf Spenderorgane warten müssen. Jeder Versicherte soll deshalb erklären, ob er zur Organspende bereit ist. Mediziner begrüßen den Vorschlag, in der Politik ist er umstritten.
DIE WELT 09.06.07
Biotechnisch hergestellte Vaginalschleimhaut erfolgreich eingepflanzt
PRESSETEXT.AUSTRIA 09.06.07
Gewebegesetz: Ein Herz für Änderungswünsche
Der Bundestag hat Ende Mai neue Regeln für den Umgang mit Gewebe und Zellen verabschiedet. Zahlreiche Bedenken von Fachleuten wurden berücksichtigt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007
Organspende: DKG ist mit den Krankenhäusern zufrieden
„In den Krankenhäusern und auf Intensivstationen herrscht eine breite Unterstützung der Organspende.“ Dieses Fazit hat Georg Baum Ende Mai in Berlin aus den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie zur Organspendesituation in Kliniken gezogen, die das Deutsche Krankenhausinstitut vorgelegt hat.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 23 vom 08.06.2007, Seite A-1621
Ersatzteillager Mensch
Das Krankenhaus ist heutzutage oftmals der Beginn einer umfassenden Verwertungskette. Für Körperteile wie Knochen oder Hornhäute verstorbener Patienten besteht in der Medizin ein großer Bedarf. Auch lukrative Geschäfte werden damit gemacht
Von Claudia Borchard-Tuch
TAZ 08.06.07
Chinas Organhandel beschämt den olympischen Geist
Weltweite Boykott-Kampagne angedroht
DIE NEUE EPOCHE 08.06.07
Ministerpräsident Koch und Sozialministerin Lautenschläger: "Hessen beschreitet neuen Weg, um für Organspende zu werden"
Hessen-Kabinett beschließt: Mit Fahrerlaubnis künftig auch Organspendeausweis aushändigen
Jugendliche, die erfolgreich ihre Führerscheinprüfung absolviert haben, werden in Hessen mit der Fahrerlaubnis auch einen Organspendeausweis ausgehändigt bekommen. Ministerpräsident Roland Koch und Sozialministerin Silke Lautenschläger erklärten, das Kabinett habe das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragt, einen entsprechenden Erlass auf den Weg zu bringen, damit jeder Fahranfänger einen Organspendeausweis ausgehändigt bekommt.
PRESSEMITTEILUNG Landesregierung Hessen 08.06.07
Klinikum Essen: Bis zu 80 Operationen nur gegen Spende
Die Affäre um gekaufte Termine für Operationen weitet sich auf. Die Zahl der Verdachtsfälle liegt inzwischen bei etwa 80. Der prominente Hauptverdächtige, Chefarzt Christoph Broelsch, bestreitet die Vorwürfe. Er gibt aber zu, Kassenpatienten zu Spenden aufgefordert zu haben.
DIE WELT 06.06.07
EU-Verordnung stößt auf ethische Bedenken
Gesundheitsminister einig über Rechtsrahmen für Zulassung neuartiger Therapien / Grüne rügen Rechtsunsicherheit
BRÜSSEL (spe/fst). Für die Sicherheit und Qualität neuartiger Behandlungsmethoden sollen ab 2008 europaweit einheitliche Vorschriften gelten. Darauf haben sich die 27 Gesundheitsminister der Mitgliedsländer der EU geeinigt.
Ärzte Zeitung, 05.06.2007
Dein ist mein ganzes Herz
Der Coup ist gelungen. Wochenlang foppte ein holländischer TV-Sender die Welt mit der Ankündigung, vor laufender Kamera die Niere einer todgeweihten Spenderin zu verhökern.
TAGESSPIEGEL 05.06.2007
EU will Kräfte bündeln, damit es mehr Spenderorgane gibt
BERLIN (nsi). Die Europäische Union möchte das Problem des Organmangels künftig gemeinsam angehen. Mit dieser Botschaft kam Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zum 3. Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) am Wochenende in Berlin.
Ärzte Zeitung, 04.06.2007
Nierenspende-Show erntet Lob und Tadel
DEN HAAG / BERLIN (dpa/mal). Ablehnung und Bewunderung: Zwischen diesen Extremen lagen am Wochenende die Reaktionen auf die Nierenspende-Show im niederländischen Fernsehen.
Ärzte Zeitung, 04.06.2007
Mehr als nur PR?
Die drei Kandidaten der inszenierten Organspendeshow hoffen auf die Politik
Von Rolf Brockschmidt und Markus Ehrenberg
TAGESSPIEGEL 04.06.07
Eine Show, die an die Nieren ging
In der umstrittenen "Big Donor Show" eines niederländischen TV-Senders sollte es eigentlich die Niere einer todkranken Frau zu gewinnen geben. Gewonnen wurde am Ende vor allem die Erkenntnis, dass heikle Themen heute nur mit moralischer Entrüstung unters Volk gebracht werden können
TAZ 04.06.07
Fernsehshow provoziert Organstreit
Entgegen der offiziellen Unionslinie plädiert jetzt auch der Staatssekretär im bayerischen Gesundheitsministerium für eine Erleichterung von Organspenden. Jens Reich, Vizechef des Ethikrats, bekräftigt die entsprechende Forderung des Gremiums
TAZ 04.06.07
"Erklärungspflicht": Unterstützung für neue Organspende-Regelung
Es gibt zu wenig Spender: Um das zu ändern, will Bayerns Sozialministerin Christa Stewens, dass jeder Versicherte sich verpflichtend erklären muss, ob er spenden will oder nicht. Viele befürworten die Idee – doch das Gesundheitsministerium ist dagegen.
DIE WELT 04.06.07
Letzte Ruhe für den Körper in der Anatomie
Viele zahlen bis zu 2000 Euro dafür, um nach ihrem Tod ein Übungsobjekt für Studenten zu sein - Organe will aber fast niemand spenden. Warum spenden viele Deutsche ihren Körper bereitwillig wie einen Altkleidersack? Und so wenige - nach ihrem Tod - ein einzelnes Organ?
DIE WELT 04.06.07
Nutzen der Stammzelltherapie bei akuten Leukämien umstritten
Köln - Der Nutzen bestimmter Formen der Stammzelltransplantation bei akuten Leukämien ist nach Auffassung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nicht hinreichend belegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.06.07
Akute Leukämie: Nutzen bestimmter Formen der Stammzelltransplantation ist derzeit nicht belegt
IQWiG bemängelt Fehlen gesicherter Daten zum Vergleich mit Chemotherapie
PRESSEMITTEILUNG Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen 04.06.2007
"Erklärungspflicht": Bayern will Organspende völlig neu regeln
Sozialministerin Christa Stewens will die Bundesbürger zwingen, auf der neuen Gesundheitskarte eine Aussage über die Bereitschaft zur möglichen Organspende zu machen. Optional könnte man Ja', ‚Nein', ‚Weiß nicht'" angeben.
DIE WELT 03.06.07
Organspende-Show: Der große Bluff mit der Spenderniere
In dem niederländischen Casting-Spektakel „Die große Spendenshow" sollte eigentlich eine Niere unter drei Kandidaten ausgelost werden. Kurz vor dem Moment, in dem sich die Spenderin entscheiden musste, bat Moderator Patrick Lodiers um eine Auszeit. Er holte tief Luft und sagte, dass alles nur ein Fake sei. Fast alles
DIE WELT 02.06.07
Lizenz zum Leben
In Deutschland fehlen Organspender – Fachleute verlangen mehr Engagement von Kliniken und Kassen
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 02.06.2007
Organspende bleibt strikt geregelt
Ministerin Schmidt lehnt Gesetzesreform ab und fordert mehr Aufklärung
BERLINER ZEITUNG 02.06.2007
Ministerin prangert Organspende-Show an
"Makaber" findet Ulla Schmidt die TV-Show um eine Nierenspende - und kündigte eine Informationskampagne an
TAZ 02.06.07
Niederlande: Minister loben die Organspende-Show
Der Fernsehbluff um eine Organspende-Show ist auf Überraschung und viel Verständnis gestoßen. Zwar wird Art und Weise, wie der Sender BNN die Aufmerksamkeit auf den Mangel von Spenderorganen gelenkt habe, kritisiert. Doch das Lob überwiegt.
DIE WELT 02.06.07
TV-Spektakel um Organspenden
Umstrittene holländische Show entpuppte sich als makaberes Rollenspiel
Andrea Ege und Timot Szent-Ivanyi
BERLINER ZEITUNG 02.06.2007
TV-Schwindel: Organspende-Show mit Paukenschlag
Von Albert Eikenaar, Amsterdam
Das Ende kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es war gestern Abend um Punkt 21.44 Uhr, als die 37-jährige niederländische Lisa mit Tränen in den Augen bekannt geben sollte, wer von ihr eine Niere bekommen würde. In diesem Moment enthüllte Moderator Patrick Lodiers die Inszenierung.
STERN.DE 02.06.2007
Niederlande: Der große Bluff mit der Organspende-Show
Die Aufregung war groß, aber sie war auch umsonst: Die umstrittene Organspende-Show im niederländischen Fernsehen war nur inszeniert. Die als „Lisa" vorgestellte angeblich todkranke potenzielle Spenderin ist eine Schauspielerin. Die „Grote Donor Show" habe lediglich auf die prekäre Organspende-Situation hinweisen wollen.
DIE WELT 02.06.2007
Viel Lärm um keine Niere
Kranke Frau entpuppt sich als gesund
Im niederländischen Fernsehen ist am Freitagabend die umstrittene Sendung «De Grote Donorshow» (Die grosse Spende-Show) ausgestrahlt worden. Die vermeintliche Nieren-Spenderin erwies sich am Schluss der Sendung aber als kerngesunde Schauspielerin. Die ganze Show hatte lediglich den Zweck, auf die Problematik der geringen Spendenbereitschaft aufmerksam zu machen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 01.06.07
Fernsehsender foppt die Welt mit Nierenspender-Show
Die erste Organspende-Show der Welt: Alles nur ein Spiel mit der Empörung.
SPIEGEL ONLINE 01.06.07
Auf der langen Warteliste
Transplantation - Groß ist die Empörung über die niederländische TV-Show, bei der drei Kranke um eine Niere buhlen. Auch in Deutschland sind Spenderorgane knapp. Der Bedarf wächst noch stärker als die Spendebereitschaft.
BERLINER ZEITUNG 01.06.2007
Schmidt: Organspender müssen sich bewusst entscheiden
Ministerin hält Widerspruchslösung für falsch
Moderation: Silvia Engels
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Werbekampagnen für mehr Organspenden angeregt. Ziel sei es, Ängste zu überwinden, sagte die SPD-Politikerin. Dabei müsse jedoch das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen respektiert werden. Eine Regelung, nach der Organe entnommen werden dürfen, wenn kein Widerspruch vorliegt, sei nicht der richtige Weg.
DEUTSCHLANDFUNK 01.06.2007
TV-Organspendershow trotz massiver Kritik
Drei schwerkranke Kandidatinnen kämpfen um eine Spenderniere - nicht im Stillen, sondern im niederländischen Fernsehen. Ungeachtet massiver Proteste will der Sender die Show ausstrahlen.
NETZEITUNG 01.06.2007
Biopolitische Enthemmung
Die Empörung ist vernehmlich, der Publizitätseffekt erzielt, die Quote gesichert. Halb Europa samt Brüsseler Kommission bekundet seinen Abscheu gegen die Fernsehshow, die am heutigen Abend in den Niederlanden ausgestrahlt werden soll.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 01.06.07
Gladiatorenkämpfe um eine Spender-Niere
Vor einem Millionen-TV-Publikum soll eine todkranke Frau eine Niere an einen von drei Dialysepatienten vergeben. Tilman Steffen sprach mit Medienwissenschaftler Groebel über Quote, Tabubrüche und Prominenz als Leistung.
NETZEITUNG.DE 01.06.07
Das Problem des Organmangels ist primär eine Herausforderung für Ärzte
Ärztetag lehnt grundlegende gesetzliche Änderungen ab / Plädoyer für mehr Transplantationsbeauftragte
Ärzte Zeitung, 01.06.2007
Gewebespende: Gewebe sind nun Arzneimittel
Gewebegesetz trotz Protesten verabschiedet / Handelsverbot für viele Transplantate
BERLIN (fst). Kurz vor Mitternacht und in Gegenwart nur weniger Abgeordneter hat der Bundestag vergangene Woche das umstrittene Gewebegesetz beschlossen.
Ärzte Zeitung, 01.06.2007
Organspende: Bevölkerung über Chancen aufklären
Berlin - "Wir müssen die Bevölkerung über die großen Chancen der Organspende noch mehr und intensiver aufklären, wir müssen Vertrauen schaffen, damit die Menschen ihre letzte Skepsis ablegen“, erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe zum Tag der Organspende (02.06.2007).
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 01.06.07
Organspende - die persönliche Entscheidung zählt - BZgA entwickelt neue Unterrichtseinheit zum Thema Organspende
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA 01.06.2007
Ermittlungen gegen Chirurgen: Erst Geldspende, dann Operationstermin?
Prof. Dr. med. Christoph Broelsch, Leiter des Transplantationszentrums der Universitätsklinik Essen, ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 22 vom 01.06.2007
Mai 2007
Holland bittet zur Transplantation
Organspender und Empfänger zu verkuppeln, ist in Deutschland verboten. Durch den Aufruhr um seine «Big Donor Show» hat der niederländische TV-Sender BNN eines erreicht: Aufmerksamkeit. Denn Organe sind knapp.
NETZEITUNG.DE 31.05.07
Scharfe Kritik an niederländischer „Organspende-Show“
Bonn – Die in den Niederlanden geplante Organspende-Show sorgt in Deutschland weithin für Empörung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.05.07
"Ein makabres Spiel um menschliche Not"
Kritik an Organspender-Show
NEU-ISENBURG (nsi). Es klingt makaber, soll aber morgen in der "Großen Spendershow" des niederländischen TV-Senders BNN Realität werden: Drei dialysepflichtige Patienten werden sich um die Niere einer Frau bewerben.
Ärzte Zeitung, 31.05.2007
Essener Chirurg darf vorerst weiterarbeiten
ESSEN (ger/eb). Das Universitätsklinikum Essen hat jetzt eine Expertenkommission mit Wissenschaftlern und Medizinern eingesetzt.
Ärzte Zeitung, 31.05.2007
Gesichtstransplantation übertrifft alle Erwartungen
Über die erste Verpflanzung eines Gesichts bei einer Französin, die durch einen Hundebiss entstellt wurde, ist lange diskutiert worden. Doch eineinhalb Jahre nach der Operation hat das Gesicht wieder große Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Gesicht der Patientin.
DIE WELT 31.05.07
Debatte um mehr Organspenden in Deutschland
Berlin – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat Forderungen zurückgewiesen, ihren Monopolstatus bei der Organisation von Organtransplantationen aufzugeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.05.07
Studie: Deutsche spenden besonders ungern Organe
Weniger als die Hälfte der Bundesbürger wollen ihre Organe nach dem Tod entnehmen lassen. In vielen anderen europäischen Ländern ist die Bereitschaft deutlich größer. Die Folge: In Deutschland sterben täglich drei Menschen wegen des Mangels an Spenderorganen.
DIE WELT 31.05.07
Förderung von Transplantationen
Brüssel/Berlin, Die Europäische Kommission will das Angebot und die Qualität von Organspenden erhöhen. Dazu hat sie einen Aktionsplan für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten beim Thema Organspende und Transplantation vorgeschlagen.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 30.05.07
Kommission schlägt Massnahmen zur Förderung von Organspenden und Transplantation vor
Die Europäische Kommission verabschiedete heute eine Mitteilung, in der sie einen Aktionsplan für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten beim Thema Organspende und Transplantation vorschlägt und Pläne für eine EU-Richtlinie zur Qualität und Sicherheit von Organspenden ankündigt. Die Mitteilung umfasst auch Sensibilisierungsmaßnahmen zur Förderung von Organspenden, etwa die Einführung eines europäischen Organspenderausweises.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 30.05.07
Laut Eurobarometer sind acht von zehn Europäern für Organspenderausweis
Acht von zehn Europäern befürworten den Organspenderausweis, auch wenn aktuell nur 12 % tatsächlich einen mit sich führen – so eine heute veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage zum Thema Organspende. Die Europäische Kommission hat in einer heute verabschiedeten Mitteilung (siehe IP/07/718) die Einführung eines Europäischen Organspenderausweises vorgeschlagen, um die Verfügbarkeit von Spenderorganen zu verbessern. Die Erhebung zeigt, dass 56 % der Europäer bereit sind, nach ihrem Tod Organe zu spenden
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 30.05.07
Anm.: Man beachte die Zahlen. Einen Spenderausweis befürworten (81%), heißt noch lange nicht, Spender sein zu wollen (56%)!
Europeans and organ donation
EUROBAROMETER 66.2, May 2007 (917 KB)
Q&A on organ donation and transplantation in the EU
What power does the European Commission have to take action in the field of human organs?
Since 1999, the EU has had the mandate, under Article 152 of the Treaty, to legislate on quality and safety standards for human tissues and cells, human organs, and blood used in medical treatment.
EUROPA MEMO/07/212, Date: 30/05/2007
Offene Konsultation: Organspende und Organtransplantation. Optionen für politische Maßnahmen auf EU-Ebene
Die Europäische Kommission verabschiedete am 30 Mai eine Mitteilung zum Thema Organspende und –transplantation. Die Mitteilung der Kommission identifiziert die Hauptaktionsschwerpunkte in diesem Bereich: Verbesserung von Qualität und Sicherheit von Organspende und -transplantation, Erhöhung der Organverfügbarkeit, Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit der Transplantationssysteme.
EU-Kommission über Organspende-TV schockiert
Die EU lehnt die geplante Organspenden-Show in den Niederlanden ab. Das Thema sei zu sensibel für das Fernsehen, argumentiert EU-Kommissar Kyprianou.
NETZEITUNG.DE 30.05.2007
Gesundheitskommissar will europäischen Organspendeausweis einführen
Brüssel – In der Europäischen Union (EU) sterben täglich zehn Menschen, weil für sie kein passendes Spenderorgan gefunden werden konnte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.05.2007
Regierung lässt „Nieren-Show“ auf Sendung
Die niederländische Regierung wird nicht gegen die geplante „Spendershow“ im Fernsehen einschreiten, in der drei Nierenpatienten um die Organe einer todkranken Frau wetteifern.
TAGESSPIEGEL 30.05.2007
Niederländische Nierenspende-Show: "Das ist ethisch absurd"
Der niederländische TV-Sender BNN will eine Reality-Show ausstrahlen, in der sich drei kranke Menschen um eine Niere einer todkranken Frau bewerben. Die Zuschauer dürfen per SMS abstimmen, am Schluss entscheidet die Spenderin. Im stern.de-Interview kritisiert Heiner Smit von der Deutschen Stiftung Organtransplantation die Sendung scharf.
STERN.DE 30.05.2007
Organspende im TV: Film uns das Spiel zum Tod
Kommentar von Clemens Wergin
TAGESSPIEGEL 30.05.2007
Warum gibt es zu wenig Spenderorgane?
Studie des Deutschen Krankenhaus-Instituts / Pauschalen sind nicht immer kostendeckend / Intensivere Fortbildung
BERLIN (HL). In Kliniken und auf Intensivstationen wird die Gewinnung von Spenderorganen grundsätzlich unterstützt. Unzulänglich ist jedoch das Finanzierungssystem, die Pauschalen sind im Einzelfall nicht immer kostendeckend. Ein generelles, allerdings nur politisch zu lösendes Problem scheint die mangelnde Akzeptanz der Organspenden in der Bevölkerung zu sein.
Ärzte Zeitung 30.05.2007
Stammzellen als Insulinquelle
Nabelschnurblut-Zellen in Pankreaszellen verwandelt
Ärzte Zeitung 30.05.2007
Organspende: Krankenhäuser halten ihren Einsatz für ausreichend
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.05.2007
DKI-Studie zur Organspendesituation in Krankenhäusern: Kliniken für Organspende gut gerüstet – Größe und Beatmungskapazitäten entscheidend
„In den Krankenhäusern und auf Intensivstationen in Deutschland herrscht eine breite und grundsätzliche Unterstützung der Organspende“, so lautet das Fazit des Hauptgeschäftsführers der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, bei der Vorstellung einer wissenschaftlichen Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) zur Organspendesituation in Krankenhäusern.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krankenhaus Gesellschaft 29.5.2007
Organspendesituation in deutschen Krankenhäusern - Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI)
im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)- Zusammenfassung
6 Seiten, veröffentlicht 29.5.2007
Die Krankenhäuser wehren sich
Die deutschen Kliniken haben eine Mitverantwortung für wenige Zahl der Transplantationen zurückgewiesen. Der Deutsche Ärztetag hatte zuvor eine mangelhafte Bereitschaft der Häuser kritisiert. Eine Studie beweist nun: Spenderzahlen hängen von der Größe der Krankenhäuser ab.
DIE WELT 29.05.2007
Niederlande: Regierung will Organspende-Show nicht verhindern
Den Haag – Als „geschmacklos und nicht ethisch“ sehen mehrere Minister in den Niederlanden eine geplante TV-Show zur Vergabe einer Spenderniere an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.05.2007
Organ-TV-Show ist menschenverachtend
Zur skandalösen TV-Show zur Vermittlung menschlicher Organe erklärt der Gesundheitspolitiker Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter für Transplantationsmedizin, Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die in den Niederlanden geplante Fernsehshow ist eine makabre und schamlose Ausnutzung des echten Leides realer Menschen.
PRESSEMEITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 29.05.2007
Debatte in den Niederlanden über bizarre TV-Sendung
Minister geht nicht gegen Organspende-Show vor
Die Show-Idee erscheint bizarr: Todkranke Menschen spielen um eine Niere, die eine krebskranke Frau spenden will. Die Show des öffentlich-rechtlichen Jugendsenders BNN soll am Freitag Abend im niederländischen Fernsehen ausgestrahlt werden. Trotz zahlreicher Proteste will der zuständige Minister nicht einschreiten.
Von Ludger Kazmierczak
TAGESSCHAU.DE 29.05.2007
Tag der Organspende am 2. Juni 2007
Bundesweiter Appell: Eine Entscheidung für das Leben treffen
Am ersten Samstag im Juni ist wieder „Tag der Organspende“. Seit 1982 informieren an diesem Tag Selbsthilfeverbände, die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und viele weitere Institutionen wie Ministerien, Gesundheitsämter und kirchliche Einrichtungen über dieses lebenswichtige Thema. Die
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 29.05.2007
Endlich Sicherheit im Umgang mit Gewebe?
Nach der Verabschiedung des Gewebegesetzes im Bundestag üben die Grünen weiter Kritik
BERLIN (fst). Der Bundestag hat das umstrittene Gewebegesetz am vergangenen Donnerstag ohne Aussprache mit den Stimmen der Koalition verabschiedet. Die Grünen stimmten gegen das Gesetz, FDP und Linksfraktion enthielten sich.
Ärzte Zeitung, 29.05.2007
Organspende: Fernsehzuschauer vergeben per SMS Spenderniere
Drei junge Menschen werden am Freitagabend kommender Woche im niederländischen Fernsehen zittern. Es geht um nicht weniger als um ihr Leben. Der Gewinner der Show bekommt eine dringend benötigte Spenderniere von einer todkranken Frau.
DIE WELT 27.05.07
Fernsehshow: Nur die Niere zählt
Eine todkranke Niederländerin will kommende Woche in einer Fernsehsendung entscheiden, wer von drei Bewerbern ihre Niere bekommt, wenn sie stirbt. Die "Spendershow" wird von Protesten begleitet.
TAGESSPIEGEL 26.05.07
Gesetz über menschliches Gewebe
Berlin - Für Spötter war es ein Paradebeispiel dafür, „wie ein Gesetz zerfleischt wird“.
TAGESSPIEGEL 26.05.07
Mehr Qualität und Sicherheit für menschliche Gewebe - hoher Gesundheitsschutz für Patientinnen und Patienten
Der Deutsche Bundestag hat gestern, am späten Abend, das Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz) beschlossen. Damit kommt Deutschland seinen Verpflichtungen zur Umsetzung europäischen Rechts nach.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 25.05.07
2. und 3. Lesung zum Gewebegesetz: Auszug aus dem Plenarprotokoll 16/100 der 100. Sitzung, Deutscher Bundestag, Berlin, 24. Mai 2007
11 Seiten (255 kb)
Überwiegend Lob für vom Bundestag verabschiedetes Gewebegesetz
Berlin - Der Bundestag hat nach monatelangen Beratungen das so genannte Gewebegesetz verabschiedet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.07
Gewebegesetz: Nachbesserungen waren dringend notwendig
Berlin – „Es ist ein Fehler, menschliche Zellen und Gewebe dem Arzneimittelrecht zu unterstellen. Wir hätten uns gewünscht, dass die Regierung diesen Fehler vollständig korrigiert“, kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe die Verabschiedung des Gewebegesetzes durch den Deutschen Bundestag.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 25.05.07
Bundesärztekammer trotz Nachbesserungen unzufrieden mit Gewebegesetz
Berlin - „Es ist ein Fehler, menschliche Zellen und Gewebe dem Arzneimittelrecht zu unterstellen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.07
Menschen mit Behinderung weiterhin vor fremdnützigen Eingriffen geschützt
Bundestag verzichtet nach Intervention der Lebenshilfe auf umstrittene Regelung im Gewebegesetz – Besonderer Dank an Ministerin Ulla Schmidt
„Es ist ein wichtiger Erfolg, dass die Lebenshilfe mit ihrer Forderung durchdringen konnte, den Schutz nichteinwilligungsfähiger Erwachsener vor fremdnützigen Eingriffen sicherzustellen“, erklärt Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, nachdem der Bundestag das Gewebegesetz am gestrigen Abend verabschiedet hat.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe 25.05.07
Weiterhin Schutz vor fremdnützigen Eingriffen
Marburg (kobinet) Menschen mit Behinderung werden weiterhin vor fremdnützigen Eingriffen geschützt. Der Bundestag verzichtet nach Intervention der Lebenshilfe auf eine umstrittene Regelung im Gewebegesetz.
KOBINET-NACHRICHTEN 25.05.07
Gewebegesetz: Ersatzteillager menschlicher Körper
Experten atmen auf: Das neue Gewebegesetz gewährt der Organspende klar Vorrang vor der Entnahme von Zellen oder Gewebe. Analog zum Verbot des Organhandels ist auch der Handel mit nicht aufbereiteten Geweben wie Herzklappen oder Augenhornhäuten künftig untersagt.
FOCUS Online 25.05.07
Organ- und Gewebetransplantation: Der menschliche Körper ist keine veräußerbare Ware
Klinkhammer, Gisela; Hibbeler, Birgit
Die Ärztetagsdelegierten sprechen sich für die Beibehaltung der erweiterten Zustimmungslösung aus. Eine Kommerzialisierung von Organspenden lehnen sie strikt ab.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007
EU-Geweberichtlinie
Bereits vor drei Jahren hat die Europäische Union (EU) eine Richtlinie erlassen, die darauf abzielt, die Qualität und Sicherheit beim Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben zu erhöhen (RL 2004/23/EG).
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007
Ermittlungen am Transplantationszentrum Essen - Einblick. Ausblick. Durchblick?
Zusammenstellung zum Fall Prof. Broelsch von BioSkop Forum
Chirurg darf vorerst bleiben
Essener Arzt gesteht: Habe von Patienten Spenden verlangt
Johannes Nitschmann
KÖLN. Als Kronzeugen seiner Verteidigung bemüht Medizin-Professor Christoph Broelsch das Christentum.
BERLINER ZEITUNG 25.05.07
Engagement für Organspende: Gegen den Tod auf der Warteliste
Hibbeler, Birgit
Die Transplantationsmedizin hat zwei Probleme: Die Melderate der Krankenhäuser ist zu gering, die Bevölkerung ist kaum über die Organspende informiert. In Münster geht man beide Punkte gezielt an – mit großem Erfolg.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007
Organspende? Verantwortung der Ärzte steigt
SCHWERIN (di). Die Entscheidung für eine Organspende treffen noch zu wenige Menschen in Absprache mit ihrer Familie.
Ärzte Zeitung, 25.05.2007
"Tag der Lebensspende" - Knochenmarkspender gesucht
Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wirbt mit dem "Tag der Lebensspende" am 28. Mai um neue Helfer im Kampf gegen Leukämie.
N-TV.DE 25.05.07
Wie ein Gesetz total zerfleischt wird
Die Verpflanzung von menschlichem Gewebe ist alltäglich, liegt jedoch in einer rechtlichen Grauzone. Das wollte das Gesundheitsministerium ändern. So begann ein langer Prozess, an dessen Ende ein praktisch unlesbares Gesetz steht. Dieses soll der Bundestag heute Abend abnicken.
DIE WELT 24.05.07
Gewebegesetz schafft mehr Sicherheit beim Umgang mit Zellen und Geweben
Anlaesslich der heutigen 2./3. Lesung des Gewebegesetzes erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann:
Das Gewebegesetz, welches heute im parlamentarischen Verfahren abgeschlossen wird, ist an Bedeutung nicht zu unterschaetzen.
PRESSEMITTEILUNG Carola Reimann MdB, SPD 24.05.07
Viele Änderungen beim Gewebegesetz
Gesundheitsausschuss beschließt Entwurf
TAGESSCHAU.DE 24.05.07
Ermittlungen gegen Chefarzt in Essen ausgeweitet
ESSEN (dpa). Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall eines Chefarztes an der Essener Universitätsklinik (wir berichteten) ausgeweitet. Der beschuldigte Arzt weist die Vorwürfe indes zurück.
Ärzte Zeitung, 24.05.07
Manipulierte OP-Termine - "Ein grotesker Einzelfall"
Fachleute von Kassen, aus der Wissenschaft und der Politik haben eigenen Angaben zufolge keine Indizien für Manipulationen bei OP-Terminen. Der Präsident des Verbandes der Krankenversicherten Deutschlands dagegen schon.
Von Andreas Hoffmann
SUEDDEUTSCHE.DE 24.05.07
Mediziner-Affäre - Geld oder Leben
Der prominente Essener Chirurg Christoph Broelsch soll Spenden für Operationen und sogar für Organe kassiert haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Von Johannes Nitschmann
SUEDDEUTSCHE.DE 24.05.07
Ivan Klasnic: Der weiche Killer und die Kunst des Verdrängens
Mit drei Nieren ist Werder Bremens kroatischer Stürmer ein Fall für das Guiness Buch der Rekorde. Doch um in der kommenden Saison wieder in der Bundesliga auflaufen zu können, fällt für den 27-Jährigen der Sommerurlaub aus. Gelingt das Comeback, ist auch ein neuer Spitzname fällig.
DIE WELT 24.05.07
Haarwurzel als Quelle von Stammzellen für neue Haut
Universität und Unternehmen schlossen gemeinsames Forschungsprojekt ab
"Haut aus Haaren" - das klingt einfach, und nun, da die entscheidenden Schritte getan sind, ist es das beinahe auch.
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig 24.05.07
Gewebegesetz steht vor der Verabschiedung
Ausschuss für Gesundheit/
Berlin: (hib/MPI) Der Gesundheitsausschuss hat den Weg für das Gewebegesetz frei gemacht. Dem deutlich geänderten Entwurf (16/3146) stimmten am Mittwochmorgen die Koalitionsfraktionen zu, die Fraktionen der FDP und Die Linke enthielten sich, Bündnis 90/Die Grünen stimmte mit Nein.
HIB 139/2007 23.05.07
Der Mensch als Ersatzteillager
Bundestag berät neues Gewebegesetz
Ob Herzklappen, Augenhornhäute oder Knochengranulat: Das Geschäft mit dem menschlichen Körper boomt. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit erhalten pro Jahr zehntausende Menschen ein "Gewebetransplantat" - oft in einer rechtlichen Grauzone. Ein neues Gesetz soll Regeln schaffen, wird aber hart kritisiert.
Von Christine Kahle
TAGESSCHAU.DE 23.05.07
Keine Öffnung für Knochenmarksspenden Nichteinwilligungsfähiger
Dammbruch unterbunden
Anlässlich der 2. und 3. Lesung des Entwurfs eines Gesetzes über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz) erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Es wird keine Öffnung für eine Knochenmarksentnahme bei nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen im Gewebegesetz geben.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 23.05.07
Gewebegesetz - Union setzt praxisgerechte Verbesserungen durch
Vorrang der Organspende vor der Gewebeentnahme wurde ausdrücklich im Gesetz formuliert und durch eine Dokumentationspflicht abgesichert
Heute hat der Gesundheitsausschuss das Gewebegesetz abschließend
beraten. Damit wird die Geweberichtlinie der EU in deutsches Recht
umgesetzt, die Qualitäts- und Sicherheitsstandards festlegt. Die Union hat in den Beratungen zum Gewebegesetz in den vergangenen
Monaten substantielle Verbesserungen durchgesetzt, die sowohl fachlichen
als auch ethischen Bedenken Rechnung tragen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe und Annette Widmann-Mauz MdBs, CDU 23.05.07
Niederlage des Gesundheitsministeriums beim Gewebegesetz
BERLIN. Zur heutigen abschließenden Beratung des Gewebegesetzes im Gesundheitsausschuss des Bundestages erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Transplantationsmedizin Michael KAUCH:
Nach dem vernichtenden Urteil nahezu aller Sachverständigen über den Regierungsentwurf zum Gewebegesetz hat der Gesundheitsausschuss heute umfangreiche Änderungen beschlossen. Die Änderungen sind so weitgehend, dass sie nur als Niederlage für Ulla Schmidt interpretiert werden können.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 23.05.07
„Das ist hier ein offenes Geheimnis“
Kritiker werfen China Handel mit den Organen Hingerichteter vor – Offenbar keine Einwilligung der Häftlinge
DIE NEUE EPOCHE 23.05.07
Kampf gegen Blutkrebs: Lebensretter Stammzell-Spende
Viele Menschen haben Angst vor Knochenmarksspenden, weil sie annehmen, es würde ihnen Rückenmark entnommen. Doch das ist ein Irrtum.
SUEDDEUTSCHE.DE 23.05.07
Kirche kritisiert Gewebegesetz
Berlin - Vor der Verabschiedung des Gewebegesetzes durch den Bundestag hat die katholische Kirche deutliche Kritik geübt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.05.07
Disziplinarverfahren gegen Prof. Dr. Broelsch
Der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Lothar Zechlin, teilt mit, dass heute (22.05.) nach einer zweistündigen Sitzung mit dem ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Essen (UKE) und dem Leiter der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie entschieden wurde, ein Disziplinarverfahren einzuleiten, das Professor Christoph Broelsch am Ende des Gesprächs selbst beantragt hat.
PRESSEMITTEILUNG Gemeinsame Erklärung der UDE und des UKE 22.05.07
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Essener Chefarzt
Vorwurf der Patientenerpressung
Die Anschuldigungen klingen ungeheuerlich: Gegen Geldspenden soll ein Essener Chefarzt Kassenpatienten unter anderem schnellere Behandlungstermine vergeben haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Erpressungsverdacht. Der Mediziner bestreitet die Vorwürfe.
SPIEGEL ONLINE - 22.05.07
Kleine künstliche Lunge übernimmt Gasaustausch bis zur Organspende
System alternativ zu Herz-Lungen-Maschine benutzt / Erfolg bei pulmonaler Hypertonie
NEU-ISENBURG (ikr). Ähnlich wie Herzkranke die Zeit bis zur Transplantation mit einem Kunstherz überbrücken können, gelingt dies Lungenkranken offenbar mit einer künstlichen Lunge: Eine 38 Jahre alte Patientin mit schwerer pulmonaler Hypertonie und Lungenversagen hat jetzt nach etwa zwei Monaten mit einer künstlichen Lunge eine Spenderlunge erhalten.
Ärzte Zeitung, 22.05.2007
Organhandel an Essener Uniklinik?
Weitere schwerwiegende Vorwürfe gegen Chefchirurgen
Der Skandal an der Essener Uniklinik weitet sich aus: Informationen des WDR zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Mediziner wegen einer Organtransplantation. Angeblich soll eine Patientin 60.000 Euro für eine neue Leber gezahlt haben.
WDR 21.05.07
Keine Krebsübertragung durch Bluttransfusionen
Stockholm – Die Angst, sich über Bluttransfusionen mit Krebs zu infizieren, ist unbegründet. Dies ergibt sich aus einer retrospektiven Kohortenstudie im Lancet
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.05.07
Erst die Spende, dann in den OP
Der heute in Münster zu Ende gehende Deutsche Ärztetag lehnt eine Änderung des Transplantationsgesetzes ab.
TAZ 18.05.07
Nach Spende zügiger OP-Termin
Chirurg soll Krebspatienten erpresst haben
Johannes Nitschmann
ESSEN. Auf einer Dienstreise in den USA haben den Leiter des Transplantationszentrums an der Universitätsklinik Essen, Professor Christoph Broelsch, schwere Vorwürfe aus seiner Heimat eingeholt.
BERLINER ZEITUNG 18.05.07
Ärztetag lehnt neue Regeln für Transplantationen ab
Delegierte wollen mehrheitlich an Zustimmungslösung festhalten / Höhere Melderate potenzieller Spender in Kliniken ist vorrangiges Ziel
MÜNSTER (fst). Der Deutsche Ärztetag in Münster will in der Frage des Mangels postmortal gespendeter Organe nicht nach dem Gesetzgeber rufen. Das seit zehn Jahren geltende Transplantationsgesetz habe sich in seinen Grundstrukturen bewährt. Die Delegierten sehen vielmehr die eigene ärztliche Profession herausgefordert.
Ärzte Zeitung, 18.05.2007
Haben Ärzte bisher alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Zahl der Organspenden in Deutschland zu erhöhen?
Der Medizinethiker und Transplantationschirurg Professor Eckhardt Nagel aus Bayreuth hat auf dem Deutschen Ärztetag die Einführung eines so genannten geregelten Marktes, in dem finanzielle Anreizsysteme die Organspendenbereitschaft der Bürger erhöhen könnten, vehement abgelehnt. Wir dokumentieren seine Rede in Auszügen.
Von Eckhardt Nagel
Ärzte Zeitung, 18.05.2007
Koalition sucht schnelle Entscheidung über das Gewebegesetz
Von Florian Staeck
Der Deutsche Ärztetag wird eine der letzten Chancen sein, um für Änderungen am umstrittenen Gewebegesetz zu werben.
Ärzte Zeitung, 16.05.2007
Ärztetag für Transplantationsbeauftragte an Kliniken - Delegierte lehnen Kommerzialisierung der Organspende ab
Münster - Der 110. Deutsche Ärztetag in Münster hat heute jede Form der Kommerzialisierung von Organ- und Gewebetransplantationen nachdrücklich abgelehnt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 16.05.2007
Bundesärztekammer: Reform des Transplantationsrechts „mit Augenmaß“
Münster - Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich auf dem 110. Deutschen Ärztetag in Münster für eine Reform des Transplantationsgesetzes „mit Augenmaß“ ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.05.07
Schmidt für Beibehaltung der Zustimmungslösung
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat sich beim 110. Deutschen Ärztetag in Münster für eine Beibehaltung der Zustimmungsregelung bei Transplantationen ausgesprochen. "Ich persönlich halte diese Lösung für eine gute Lösung", sagte sie.
Ärzte Zeitung, 16.05.2007
Mangelnde Organspenden: "Das bestehendes Transplantationsgesetz ist gut"
Derzeit fehlen in Deutschland etwa 12.000 Spenderorgane, jährlich sterben 1000 Menschen weil sie nicht rechtzeitig eine Niere oder Leber erhalten. Trotzdem will Gesundheitsministerin Schmidt das Transplantationsgesetz nicht ändern.
Von Nina von Hardenberg und Andreas Hoffmann
SUEDDEUTSCHE.DE 16.05.07
Organspende: Ärzte nehmen sich in die Verantwortung
Deutschland hat zu wenig Organspender – auch, weil Kliniken nicht alle potenziellen Spender melden. Ärzte wollen das jetzt ändern.
FOCUS online 16.05.07
Deutscher Ärztetag: Vorbehalte gegen Widerspruchslösung bei Organspende
Der Nationale Ethikrat fordert, jeder Tote solle ein potenzieller Organspender sein. Deutsche Ärzte lehnen eine solche Regelung ab. Obwohl in Deutschland täglich zwei Menschen sterben, die mit einer Organspende gerettet werden könnten.
DIE WELT 16.05.07
Kein Kommerz mit Herzklappen
Ministerin lässt Entwurf für Gewebegesetz überarbeiten
MÜNSTER. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat auf dem Ärztetag deutliche Änderungen am geplanten Gewebegesetz angekündigt.
BERLINER ZEITUNG 16.5.2007
Lebenshilfe warnt vor Zugriff auf nichteinwilligungsfähige Menschen
Anlässlich der aktuellen Diskussion um ein Gewebegesetz warnt Robert Antretter, Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, davor, nicht einwilligungsfähige Menschen schutzlos als Gewebespender einzubeziehen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe 16.05.07
Lebenshilfe warnt vor Zugriff auf nichteinwilligungsfähige Menschen.
Marburg (kobinet) Das in Deutschland geplante Gewebegesetz unterschreitet nach Ansicht der Lebenshilfe Standards in der Bioethik.
KOBINET-NACHRICHTEN 16.05.07
Immunmodulation in der allogenen Stammzelltransplantation
Die Knochenmark- oder Stammzelltransplantation bietet die Chance auf Heilung für viele Leukämiepatienten, ist jedoch nach wie vor mit einer hohen Komplikationsrate behaftet. Ursache dieser Komplikationen sind häufig Immunreaktionen zwischen Spender und Empfänger sowie die zur Vermeidung und Therapie der Komplikationen eingesetzten immunsuppressiven Medikamente. Mit Unterstützung der Wilhelm Sander-Stiftung untersuchen Mitarbeiter des Klinikums der Universität Regensburg, ob die dem Immunsystem eigenen Mechanismen der Immunsuppression ausgenutzt werden können zur Vermeidung solcher Transplantationskomplikationen.
PRESSEMITTEILUNG Wilhelm Sander-Stiftung 15.05.07
Transplantationsgesetz und Kindergesundheit
Politik greift wichtige Themen des Ärztetages auf
Anlässlich des heute beginnenden 110. Ärztetages in Münster erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und gesundheitspolitische Sprecherin, Annette Widmann-Mauz MdB:
Mit dem Transplantationsgesetz hat der Gesetzgeber für den sensiblen Bereich der Organspende und der Organtransplantation 1997 die erforderliche Rechtssicherheit gegeben
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauzm, MdB, CDU 15.5.07
System für Transplantation menschlicher Organe in China geplant
China plane, innerhalb von drei bis fünf Jahren ein vollständiges System für die Transplantation menschlicher Organe einzurichten, erklärte der stellvertretende chinesische Gesundheitsminister, Huang Jiefu, vor der Presse.
China Internet Information Center (CIIC) 15.05.07
Weltpremiere: Ärzte setzen künstliche Lunge ein
Mediziner der Regensburger Universitätsklinik haben einer Patientin nach eigenen Angaben weltweit erstmals eine neuartige künstliche Lunge eingesetzt.
FOCUS 13.05.07
Sollte es eine Neuregelung für Organspenden geben?
Zur Berichterstattung über den Vorschlag des Nationalen Ethikrats, Organspenden neu zu regeln
TAGESSPIEGEL 13.05.07
Unterstützen statt Transplantieren
Universitätsklinikum Heidelberg wurde erstes "Mini-Kunstherz" im Rhein-Neckar-Raum implantiert / Patient ist wohlauf
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg 12.05.07
Chinas Druck auf deutschen Bundestag gescheitert
„Das Arbeitslager-System Laogai gehört abgeschafft“
DIE NEUE EPOCHE 12.05.07
Anm.: Hier geht es auch um Organhandel mit Gefangenen
Koalition legt Gewebegesetz in neuer Fassung vor
Vorrang der Organspende
BERLIN (fst). Beim umstrittenen Gewebegesetz soll es nach Ansicht von Union und SPD dabei bleiben, dass menschliches Gewebe zumeist rechtlich als Arzneimittel gewertet wird, das gehandelt werden darf.
Ärzte Zeitung, 11.05.2007
Organspenden: Körperteile zum Wohl eines anderen
Siegmund-Schultze, Nicola
Die Kardinalprobleme der Organtransplantation sind ungelöst. Das wurde auf einer Tagung in Loccum deutlich.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 19 vom 11.05.2007
Argentinische Rinder liefern Insulin
Was bei Organen noch schillernde Zukunft ist, scheint bei Medikamenten schon Realität zu sein. Wie Forscher aus Argentinien berichten, haben sie gentechnisch veränderte Kühe gezüchtet, die in naher Zukunft menschliches Insulin in ihren Eutern herstellen werden.
DIE WELT 09.05.07
China plant Erlaubnis von Spenderorganen bei Lebenden
Peking - In China soll es Ärzten zukünftig deutlich leichter gemacht werden, menschliche Organe zu transplantieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.05.07
Knochenzüchtung: High Tech für den neuen Zahn
Knochengewebe lässt sich in einer Umgebung züchten, die den nachwachsenden Rohstoff mit Blutgefäßen versorgt. Davon profitieren Patienten mit großen Knochendefekten. Die Heilung kleinerer Defekte in der Implantologie lässt sich hingegen mit gentechnisch hergestellten Proteinen, sogenannten BMPs (Bone morphogenic Proteins) beschleunigen. Ein erster Wirkstoff wurde unlängst in den USA zugelassen. Auch in Deutschland werden solche Substanzen erprobt, berichten Professor Hendrik Terheyden von der Klinik für MKG-Chirurgie der Universität Kiel auf dem 20. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie in München.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (IDW) 04.05.2007
Nötigung
Ethikrat: Organe im optimierten Zulieferbetrieb
Ulrike Baureithel
Wer einmal das Pech gehabt haben sollte, in Österreich zu verunglücken und in einem dortigen Krankenhaus für hirntot erklärt zu werden, dem konnte es bis vor einigen Jahren noch passieren, dass ihm ohne entsprechendes Einverständnis Organe entnommen wurden.
FREITAG Nr. 18, 04.05.2007
Organspenden: Schweigen ist Silber, reden ist Gold
Blöß, Timo
Der Nationale Ethikrat will, dass alle Deutschen erklären, ob sie bereit sind, nach dem Tod ihre Organe zu spenden. Äußern sie sich nicht, soll das als Zustimmung gelten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 18 vom 04.05.2007
Hessen-Sozialministerin Silke Lautenschläger: „Der eingeschlagene Weg wird Erfolge zeigen.“
„Um die Zahl der Organspende in Hessen zu erhöhen, setzt die Landesregierung auch weiterhin auf Aufklärung.“ Das sagte die Hessische Sozialministerin heute im Landtag.
PRESSEMITTEILUNG Sozialministerium Hessen 04.05.2007
Mein Herz ist dein Herz
Wie bringt man die Deutschen dazu, mehr Organe zu spenden? Der Nationale Ethikrat setzt auf neue Vorschriften. Erfahrungen im Ausland zeigen: Es gibt bessere Wege.
Von Martin Spiewak
DIE ZEIT, 03.05.2007 Nr. 19
Solidarisch über den Tod hinaus
Der Ethikrat will die Bürger zur Organspende motivieren. Das verletzt weder Recht noch Würde.
Von Frank Drieschner
DIE ZEIT, 03.05.2007 Nr. 19
Keine Sozialpflicht für Leichen
Statt das Recht auf Selbstbestimmung auszuhebeln, gilt es Ängste vor dem Spenden abzubauen.
Von Robert Leicht
DIE ZEIT, 03.05.2007 Nr. 19
Für sie heißt Organspende weiterleben
Der Nationale Ethikrat fordert, jeden verstorbenen Menschen zum Organspender zu erklären, der nicht zu Lebzeiten aktiv widerspricht. Theodosia Tilis ist dafür. Nur eine Spende rettete ihre Tochter Amalia.
DIE WELT 02.05.07
Eingriff in den Prozess des Sterbens
betr.: "Gebrauchte Herzen und Nieren gesucht", taz vom 25.04.07
Die so genannte Widerspruchslösung, die der Ethikrat jetzt vorschlägt, erfordert eine genaue und umfassende Aufklärung darüber, was Explantation von Organen aus einem Sterbenden bedeutet: nämlich einen Eingriff in den Prozess des Sterbens.
TAZ Leserbrief 02.05.07
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